Galerie Arthof öffnet wieder - Neue Ausstellung nach einem Jahr

Galerie Arthof öffnet wieder - Neue Ausstellung nach einem Jahr

 

von Katja Weber-Diedrich

 

 

Helmstedt. Kennen gelernt haben sie sich vor drei Jahren in Königslutter und die „Chemie“ zwischen ihnen passte auf Anhieb. Daher ist es kein Wunder, dass die beiden Künstlerinnen Heike Miethke und Christiana Frank nun eine gemeinsame Ausstellung vorbereiten.

 

In der Galerie Arthof der Familie Miethke in der Bötticherstraße 1 in Helmstedt wird am Freitag, 17. März, um 19 Uhr die gemeinsame Ausstellung eröffnet. Vom 18. März bis zum 1. April sind die Malereien von Christiana Frank und die Skulpturen von Heike Miethke dann donnerstags und freitags von 16 bis 19 Uhr sowie sonnabends von 15 bis 17 Uhr zu sehen. Die Ausstellung bleibt sogar bis zum 31. Juli aufgebaut. Für Ausstellungsbesuche ab dem 2. April können dafür Termine mit Heike Miethke unter der Telefonnummer 0163/6858666 vereinbart werden.

 

Die Galerie Arthof öffnet damit nach einer einjährigen Pause ihre Türen wieder. Und nach einer langen Pause darf einiges erwartet werden.

 

Naturbilder von Christiana Frank werden in der neuen Ausstellung mit Holzskulpturen von Heike Miethke zusammengebracht. Das passt so gut zueinander wie die beiden Künstlerinnen selbst. „Wir denken und fühlen in vielen Dingen gleich. Wir sind auf einer Wellenlänge, die sich selten so ergibt“, versucht Christiana Frank eine Erklärung.

 

Die Wellenlänge überträgt sich sicher auch auf den Betrachter, wenn Acrylbilder von Bäumen inklusive ihrer unterirdischen Wurzeln an der Wand hängen und davor ein „Hochzeitspaar“ aus zwei Birkenholzstämmen aufgebaut ist. Das ist aber noch lange nicht alles. Denn Heike Miethke hat auch mit Keramik gearbeitet und neuerdings Holz mit Glas in Verbindung gebracht, während Christiana Frank nicht nur abstrakt, sondern auch ganz realistisch zeichnet.

 

So kann die neue Ausstellung in der Galerie Arthof, die in zwei Wochen eröffnet wird, durchaus

als bunt bezeichnet werden.

 

 

Heike Miethke und Christiana Frank (von rechts zeigen die neue Ausstellung, die am Freitag, 17. März, eröffnet wird.

Foto: Katja Weber-Diedrich

 

Quelle:

Helmstedter Sonntag. 5.3.2017 S. 4

 

Hinweis: Fotos von dieser Ausstellung wurden am 30.03.2017 aufgenommen.

 

 

Neue Ausstellung im Arthof

Neue Ausstellung im ArtHof
Wenn Stein eine Geschichte erzählt
von Katja Weber-Diedrich

Helmstedt. Dass sich in Königslutter ein Steinmetzzentrum befindet, wissen viele, dass dies eine Hochburg der Steinmetzkunst in Deutschland ist, eher wenige. Dabei sind die Steinmetzarbeiten aus Königslutter nicht nur im Kaiserdom, sondern in Kirchen in der ganzen Republik zu bestaunen.

Seit 1984 ist Günter Dittmann Gestaltungslehrer und seit 2008 Leiter der Steinmetzschule in Königslutter.

Bei den jährlichen Sommerakademien des Steinmetzzentrums lernen sich viele Kunstinteressierte kennen - so auch Günter Dittmann und Marianne Jenter, eine Malerin aus Mariental.

Heike Miethke, die die Galerie ArtHof in der Bötticherstraße in Helmstedt betreibt, hat die beiden Künstler in ihrer neuen Ausstellung „vereint“.

Gestern wurde die Ausstellung mit Bildern von Marianne Jenter und Skulpturen von Günter Dittmann eröffnet. Sie kann bis zum 7. November donnerstags, freitags und sonnabend, jeweils von 15 bis 17 Uhr sowie nach Absprache mit Heike Miethke unter der Telefonnummer 0163/6858666 in der Galerie ArtHof besichtigt werden.

Die Werke Dittmanns sind vielseitig, stellen sowohl abstrakt als auch realistisch Szenen aus dem Leben sowie die Natur dar.

Der Steinmetzschulleiter „spielt“ mit den Formen und bringt Stein am Ende dazu, eine Geschichte zu erzählen.

Gepaart sind die Skulpturen mit Bildern von Marianne Jenter. Meist klassische Stillleben, aber auch Abstraktes ist zu sehen.

Die realistischen Bilder entstehen dabei nach „Altmeisterlicher Art“: mit einem Untergrund aus Eitempera oder Acryl sowie einem Finish aus Ölfarbe.

In der Sommerakademie in Königslutter sind im Übrigen einige Skulpturen entstanden, die die Handschrift Marianne Jenters tragen - realistische Akzente kombiniert mit unbehauenem Stein.

Skulpturen von Günter Dittmann werden bei der neuen Ausstellung in der Galerie Arthof in Helmstedt mit Bildern von Marianne Jenter gepaart.

Foto: Katja Weber-Diedrich

Quelle: Helmstedter Sonntag 18. Oktober 2015 S. 4

Deutscher Mühlentag 2013 im Landkreis Helmstedt

Deutscher Mühlentag 2013: Räbke ist wieder mit dabei
Mühle Liesebach wird mehr und mehr zum Schmuck- stück


RÄBKE (nj). Am 20. Mai wird einmal mehr der Deutsche Mühlentag gefeiert. Aus dem Landkreis Helmstedt ist in diesem Jahr nur noch eine Mühle dabei - die Mühle Liesebach aus Räbke.
Von 9 bis 18 Uhr am Pfingstmontag öffnet die Mühle Liesebach in Räbke einmal mehr ihre Pforten für die Öffentlichkeit. Im Rahmen des Deutschen Mühlentages wird ein großes Programm geboten, das die Mühle in ihrer Entwickung vom vergessen Schätzchen hin zum echten Schmuckstück des Dorfes zeigt.
Auf dem doch recht umfangreichen Tagesprogramm stehen neben fachkundigen Führungen in der Wassermühle auch wieder Präsentationen von Berufsbildern rund um die Mühle und ihre Restaurierung herum.
Ein Höhepunkt aus dem vergangenen Jahr, frisch gebackenem Mühlenbrot, wird auch dieses Jahr wiederholt und ganz selbstverständlich wird auch das hochwertige Rapsöl aus der Elm-Börde Region wieder angeboten.
Generell wird für das leibliche Wohl wieder bestens gesorgt sein - mit vielen verschiedenen Kuchen, kühlen wie warmen Getränken und Bratwurst sowie Steak vom Grill.
Inhaltliche Höhepunkte sind dabei sicherlich die Neuerungen des vergangenen Jahres, auf die der Förderverein der Mühle besonders stolz ist: Zum einen die neu gestalteten Toiletten zum anderen der langsam aber sicher Form annehmende Versammlungsraum.
An vorderster Stelle steht allerdings der Steinmahlgang der in stundenlanger Arbeit wieder in Gang gesetzt werden konnte, nicht zuletzt auch durch die Arbeit des Mühlenbauers Rüdiger Hagen, der  zusammen mit dem Förderverein etliche Stunden am Mahlgang verbracht hat.
Mit viel Herzblut engagieren sich Klaus Röhr und Ursula Deters als Vorsitzende des Fördervereins sowie Kassenwartin Simone Köpnick schon seit Jahren - wie die meisten der gegenwärtig 110 Vereinsmitglieder - für die Mühle Liesebach, die in diesem Jahr aller Voraussicht nach die einzige Mühle aus dem Landkreis ist, die am Mühlentag teilnimmt.


Der Förderverein Mühle Liesebach freut sich auf möglichst viele Besucher zum Deutschen Mühlentag 2013 am Pfingstmontag.

Veröffentlicht in:
Helmstedter Blitz vom 15. Mai 2013 S. 2





Sagen, Fakten und Geschichten aus dem Landkreis
Das Helmstedter Kreisbuch feiert seinen 20. Geburtstag
HELMSTEDT (nj). In der vergangenen Woche wurde es feierlich in der Aula das Helmstedter Juleums vorgestellt, das nunmehr 20. Kreisbuch, das sich „Sagen, Fakten und Geschichten“ aus dem Landkreis widmet.
Bauwerke und Ortschaften sowie Plätze im Landkreis Helmstedt war das Thema des diesjährigen Kreisbuches, das Landrat Matthias Wunderling-Weilbier vor rund 100 Gästen in der Aula des Helmstedter Juleums vorstellte.
Kurz vor dem ersten Advent wurden dann von einer Hand voll der im Buch vertretenen 26 Autorinnen und Autoren Ausschnitte aus den 32 Texten gelesen.
Die Resonanz, so Wunderling-Weilbier, auf das Thema war wirklich überwältigend. Schon kurz nach Bekanntwerden des Themas häuften sich die angebotenen Beiträge. so-dass die Redaktion direkt mit der Arbeit loslegen konnte.
Dabei landeten spannende Themen auf dem Tisch, die in dieser Form noch nicht aufgearbeitet waren. Zum Beispiel, wo genau der ,.Nobiskrug“, „Klein London“, ..Kuschdorf“ oder der Ort „Oberlutter“ waren oder sind. Oder aber Geschichten eines Bauwerkes. So wird über Bauwerke, ebenso berichtet wie über weitgehend unbekannte oder auch ehemalige Orte und sogar Wüstungen.
Dazu und über weitere Fragestellungen liefert dieses Buch interessante, lebhafte und oftmals überraschende Antworten. Ergänzt wird das Buch wie gewohnt durch den von Kreisheimatpfleger Rolf Owczarski zusammengestellten „Blick in die Vergangenheit“ sowie durch allgemeine Informationen zum Landkreis Helmstedt.
Im Laufe der 20 Jahre haben dabei rund 220 Autoren eine Anzahl von über 440 Beiträgen für das Kreisbuch beigesteuert. Eine Gesamtliste aller in den 20 Kreisbüchern erschienenen Beiträge ist im Internet unter www.helmstedt.de in der Rubrik Kultur und Freizeit/ Publikationen/Kreisbücher zu finden. Restexemplare fast aller Kreisbuch-Jahrgänge sind noch erhältlich.
Das Kreisbuch 2013 ist im Dr. ziethen verlag erschienen und kann ab sofort im örtlichen Buchhandel sowie in den Kreismuseen zum Preis von 18,90 Euro erworben werden.
Landrat Matthias Wunderling-Weilbier bedankte sich bei den Autoren des diesjährigen Kreisbuches.


Veröffentlicht in:
Helmstedter Blitz  Nr.49/38. Jahrgang  5. Dezember 2012  S.2


Buchvorstellung zum 75. Geburtstag der Bundeslehranstalt auf der Burg Warberg im Landkreis Helmstedt

„Stets am Puls der Zeit“
75 Jahre Bundeslehranstalt auf der Burg
von Mara Punthöler
Warberg. Mit der Jubiläumsgeschichte „Stets am Puls der Zeit“ zum 75. Jubiläum, welches am 25. Juni gefeiert wird, bringt die Bundeslehranstalt (BLA) eine Chronik heraus, die mit spannenden Geschichten der Aus- und Fortbildungsstätte für privaten Agrarhandel aufwartet.
„Aber es ist keine reine Chronik. Ich wollte, dass das Buch über die BLA zum Lesen ermuntert und der Leser selber nicht mit reiner Fachliteratur konfrontiert wird“, so der Historiker und Autor des Buches Manfred Rockel.
Auf 208 Seiten, aufgeteilt in sechs historische Phasen, werden die verschiedenen Entwicklungen der Bundeslehranstalt dargestellt. Beginnend mit der Gründung des Vereins „Reichs-Landhandels-schule“ 1937 und dem Kauf der Burg Warberg als Schulungsstätte im Jahre 1938 beschreibt Rockel in den darauffolgenden Seiten, warum erst 1955 der eigentliche Schulbetrieb aufgenommen werden konnte und wie es dann weiter ging.
Begleitet von Grußworten auf den ersten Seiten - unter anderem von Philipp Rößler und Ilse Aigner - kommen aber auch die derzeit Verantwortlichen zu Wort und geben einen Blick auf die Geschichte und ihre Arbeit. „Die Bundeslehranstalt war und ist einzigartig in Deutschland und Europa“, unterstreicht Peter Link, Geschäftsführer der Bundeslehranstalt.
Aber auch ein kleiner Ausblick in die Zukunft wird in dem Buch gegeben. Denn längst ist die Burg Warberg nicht nur Sitz der Bundeslehranstalt und internationaler Treffpunkt der Agrarwirtschaft, sondern sie setzt auch Impulse im kulturellen, gesellschaftlichen und touristischen Bereich.
Ebenso ist die Burg Warberg für viele Menschen in der Region ein wichtiger Arbeitgeber geworden.
Das Buch ist ab dem 25. Juni in allen Buchhandlungen sowie in der Burg Warberg zu finden.
„Wer ganz schnell ist, der kann noch bis Ende des Monats auf der Burg das Buch zum günstigeren Preis erwerben“, so Link abschließend.

Peter Link, Autor Manfred Rockel und Peter Rautenschlein (von links) präsentierten anlässlich des 75. Geburtstags der Bundeslehranstalt das Jubiläumsbuch „Stets am Puls der Zeit“. Foto: Mara Punthöler

Veröffentlicht in:
Helmstedter Sonntag vom 23. Juni 2013 S. 7

"Helmstedter Fotografen" im Grenzmuseum

Ausstellung im Grenzmuseum     70 „grenzenlose" Fotos zu sehen

von Nico Jäkel


Helmstedt. Seit zwölf Jahren gibt es die Gruppe „Helmstedter Fotografen“, deren neueste Ausstellung gestern im Zonengrenzmuseum Helmstedt eröffnet wurde. Anlass der Ausstellung war, dass sich die Öffnung der innerdeutschen Grenze in diesem Jahr zum 25. Mal jährt. Museumsleiterin Marita Sterly war im vergangenen Jahr an die Gruppe, die schon einmal im Museum zu einem ähnlichen Thema ausgestellt hatte, herangetreten mit der Bitte, sich auf abstraktere Weise mit dem Thema „Ohne Grenzen - Grenzenlos – Entgrenzung“ auseinanderzusetzen.

Die Ergebnisse, die Günter Brehme, Hartmut Hopfgarten, Bärbel Knackmuß, Mario Patzschke, Heike Richard, Andreas Schubert und Bohumil Stroz präsentieren, sprechen dabei für sich.

Während der grenzenlose Himmel oder ein Gefühl von Freiheit noch die konkreteren Themen sind, wird es mit dem symbolhaft eingesetzten Euro für weggefallene Finanzmarktgrenzen schon abstrakter.

Die Werke hängen dabei im Foyer sowie im Untergeschoss und sind in drei verschiedenen Formaten, überwiegend in Farbe ausgestellt. Zu sehen sind die Bilder zu den Öffnungszeiten des Zonengrenzmuseums noch bis zum 21. September. Die Öffnungszeiten sind: Dienstag bis Freitag von 15 bis 17 Uhr, Mittwoch auch von 10 bis 12 Uhr, Donnerstag von 15 bis 18:30 Uhr und Sonnabend sowie Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

 

 tl_files/Fotos/Helmstedt/Helmstedter-Fotografen-Helmstedter-Sonntag-2014-07-27-S-2-Foto-Nico-Jaekel.jpg

 

Im Foyer des Zonengrenzmuseums leuchten, neben den Relikten der Grenzzeit, die Farben der Fotografien der „Helmstedter Fotografen“ zum Thema „Ohne Grenzen - Grenzenlos – Entgrenzung“. Bohumil Stroz, Heike Richard und Andreas Schubert präsentieren die Fotos vorab mit Museumsleiterin Marita Sterly (von links). Foto: Nico Jäkel

 

Veröffentlicht in:

Helmstedter Sonntag Nr. 30/2014 vom 27.07.2014 S. 2

 

Kirchen, alte Klöster und Stifte in der Region Ostfalen

Fotoausstellung „Auf den Spuren der Romanik“
Kirchen, alte Klöster und Stifte in der Region Ostfalen
HELMSTEDT (mb). Am Sonntag eröffnete im Zonengrenzmuseum eine neue Ausstellung. Diesmal allerdings dreht es sich nicht um die Grenze an sich - stattdessen wurde genau diese „auf den Spuren der Romanik“ überwunden.
Denn die Straße der Romanik führt zwar auch durch Niedersachsen, aber vor allem durch große Teile des Landes Sachsen-Anhalt. Und entlang dieser Route finden sich viele Kirchen, alte Klöster und Stifte, die für Fotografen wie eine Einladung wirken. Hartmut Hopfgarten von den ausstellenden „Helmstedter Fotografen“ stellt daher zurecht die Frage: „Was machen wir mit unseren Fotos? Egal ob analog oder digital, sollen sie in Fotoalben oder auf Festplatten verstauben?“ Natürlich nicht, und so kam schnell die Idee auf, eine neue Ausstellung auf die Beine zu stellen.
Das Ergebnis der Aufgabenstellung „Auf den Spuren der Romanik“ ist nun im Zonengrenzmuseum noch bis zum 8. Juli zu bestaunen.
Joachim Hoeft, Landesvorsitzender der Gesellschaft für Fotografie im Landesverband Sachsen-Anhalt, ist zufrieden: „Die Helmstedter Fotografen haben nicht an der Landes- beziehungsweise ehemaligen Staatsgrenze Halt gemacht, sondern sind zum Beispiel bis Groß Ammensleben gekommen.
Es sollen eben nicht nur die bekannten Highlights wie der Kaiserdom in Königslutter oder das Kloster Mariental besucht werden, sondern auch die Sakralbauten unserer Nachbarn im Bördekreis östlich des ehemaligen Grenzverlaufs, von der Stiftskirche in Walbeck bis zur ältesten Dorfkirche der Magdeburger Börde in Seehausen. Lassen Sie sich überraschen, was dabei herausgekommen ist.“
Der stellvertretende Landrat Rolf-Dieter Backhauß ergänzte: „Mögen viele die Gelegenheit wahrnehmen, die Originale auch einmal anzusehen."


Quelle: HELMSTEDTER BLITZ Mittwoch, den 23. Mai 2012 Seite 2


LINK: 

 

http://helmstedter-fotografen.filmproject17.de/index.php/aktuelle-ausstellung

 

http://www.gff-foto.de/lv/sachsen-anhalt/index.html

 

 

 





Sonderausstellung Klöster * Kirchen * Landschaften im Kloster St. Marienberg vom 30.08.98 bis 18.10.98

* S O N D E R A U S S T E L L U N G *
>> KLÖSTER * KIRCHEN * LANDSCHAFTEN <<
gemalt und gezeichnet von Herbert Waltmann

Zwischen Helmstedt, Königslutter und Wolfenbüttel liegen die wichtigsten Gründungen alter Klosterkirchen in der Region Braunschweig.
Im Kaiserdom Königslutter ist das Grabmal von Kaiser Lothar III. und seiner Gemahlin Rizenza zu finden. Die Abtei Königslutter, von Lothar selbst und auch von Heinrich dem Löwen mit reichen Gütern und Besitzungen ausgestattet, erlebte im 12./13. Jh. eine Blütezeit.
1568 führt Herzog Julius die Reformation im Herzogtum Braunschweig ein. Mit dem Erlaß der Kirchenordnung erhält Herzog Julius die wirtschaftliche Oberaufsicht über die Klöster.
"Gott zu Ehren und mithin denen Dürftigen zum Besten" gründeten Herzog Anton Ulrich und seine Gemahlin Elisabeth Juliane 1699 in ihrem Schloß Salzdahlum ein Kloster. 1791 zog der Konvent von Salzdahlum ins Zentrum von Wolfenbüttel um.
Weithin bekannt ist der Marienberger Paramentenschatz, dessen ältestes vorhandenes Stück aus dem Jahr 1260 stammt. Gefertigt wurde es vermutlich von den Augustiner-Chorfrauen im 1176 vor den Toren Helmstedts gegründeten Kloster St. Marienberg.
Das Kloster erhielt eine neue Blütezeit, als die Domina Charlotte von Veltheim 1862 einen Verein für Paramentik gründete und das Kloster neu belebte. Die Domina unterhielt u. a. eine Schule, ein Krankenhaus und betrieb das traditionelle Textilhandwerk. Die Paramentenwerkstatt fertigt noch heute Altar- und Wandbehänge an und restauriert Textilien von hochrangigem Wert.


Herbert Waltmann

zur Ausstellungseröffnung im Kloster St. Marienberg am 30.08.1998


Auf Wanderers Spuren mit dem OSM-Route-Manager im Lappwald unterwegs

 

1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 III

 

 

 

 

Neue Lebensräume am Lappwaldsee

Neue Lebensräume am Lappwaldsee
Geführte Wanderung im Tagebau Helmstedt
HELMSTEDT. Die Stadt Helmstedt und E.ON Kraftwerke veranstalten am 9. Juni eine geführte Wanderung zum Thema „Neue Lebensräume: SEENswerte geführte Wanderung im ehemaligen Tagebau Helmstedt/Harbke“.
Die Wanderung führt circa zehn Kilometer am Lappwaldsee entlang durch die rekultivierten Flächen des ehemaligen Tagebaus bis hin zum Eizsee und zurück. An ausgewählten Stationen bekommt der Wanderer einen Eindruck über die Artenvielfalt der Region vermittelt.
Die Warıderung ist ein Beitrag im Rahmen der weltweiten UN-Dekade für die biologische Vielfalt (2011-2020). Unter dem Motto „Gemeinsam wandern - Deutschlands Vielfalt erleben!“ finden vom 17. Mai bis zum 22. Juli auf Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
und des Bundesamtes für Naturschutz in ganz Deutschland Wanderveranstaltungen statt.
Die Wanderung der Stadt Helmstedt und E.ON Kraftwerke möchte dazu einen Beitrag leisten.
Die Führung soll dazu beitragen, auf die Schönheit und Artenvielfalt der Landschaft direkt vor der eigenen Haustür aufmerksam zu machen.
Treffpunkt ist um 14 Uhr am See-Parkplatz am Ende des Büddenstedter Weges in Helmstedt. Die rund zehn Kilometer lange Wanderung entlang des Lappwaldsees in Richtung Eitzsee und zurück wird gegen 18 Uhr enden. Für Verpflegung und festes Schuhwerk ist selbst zu sorgen.
Am Eitzsee in der Nähe des Kraftwerkes Buschhaus wird eine Rast eingelegt. Die Teilnahme kostet pro Person zwei Euro. Anmeldung / lnformationen: Info am Markt, Telefon 05351/399095, Tourismus@Stadt-Helmstedt.de oder www.wandertag.biologischeVielfalt.de.


Quelle: HELMSTEDTER BLITZ Mittwoch, den 23.05.2012  Seite 2



 

Wolfsburg und der Kreis Helmstedt rücken zusammen

 

tl_files/Fotos/Allgemein/Helmstedt/wolfsburg_helmstedt.jpg



Oberbürgermeister Mohrs nennt Stärken und Schwächen der Stadt

+ starke Wirtschaftskraft
+ familienfreundlich
+ grüne Stadt

- Verkehrsbelastung
- fehlender Wohnraum
- mittelfristig fehlende Industrieflächen


Landrat Wunderling-Weilbier nennt Stärken und Schwächen des Kreises

+ interessantes Gewerbeflächenpotential
+ touristisch und als Wohnstandort attraktiv
+ Standort für Energiegewinnung der Zukunft

- erdrückende Finanzlage
- Überalterung der Bevölkerung
- Mobilitätsdefizite im Öffentlichen Nahverkehr


Quelle: Helmstedter Nachrichten 02. Juni 2012 Seite 2-3 (Auszug)

 

 

 

Gutachten jetzt beauftragt - Professoren prüfen eine Fusion

Helmstedt/Wolfsburg. Das angekündigte Rechtsgutachten, das sich mit einer möglichen Fusion der Stadt Wolfsburg und des Landkreises Helmstedt befasst, ist beauftragt worden.
Das teilten Landrat Matthias Wunderling-Weilbier und Oberbürgermeister Klaus Mohrs am Donnerstag mit. Gegenstand des Gutachtens ist die wissenschaftliche Bewertung verschiedener Modelle einer Fusion des Landkreises Helmstedt mit der kreisfreien Stadt Wolfsburg.
Die Gutachter sind die renommierten Juristen Professor Dr. Lothar Hagebölling und Professor Dr. Veith Mehde. Der ehemalige Chef des Bundespräsidialamtes Hagebölling hat unter anderem verschiedene herausragende Ämter in der Niedersächsischen Landesverwaltung bekleidet und ist aktuell Honorarprofessor an der Technischen Universität (TU) Braunschweig, Lehrstuhl Staats- und Verfassungsrecht sowie Verwalturıgswissenschaften. Er ist unter anderem Verfasser eines Kommentars zur Niedersächsischen Verfassung. Mehde ist Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover.
In dem Gutachten sollen unter anderem eine juristische Prüfung und Bewertung der verschiedenen Modelle erfolgen sowie auch die finanziellen Auswirkungen einer Fusion aufgezeigt werden.
„Ich freue mich, dass wir mit Professor Dr. Hagebölling und Professor Dr. Mehde zwei ausgewiesene Staats- und Verfassungsrechtler als Gutachter gewonnen haben“, hob Oberbürgermeister Klaus Mohrs hervor.
„Wir verbinden mit dem Gutachten die Erwartung, Handlungsoptionen für eine mögliche Fusion zu einer kreisfreien Stadt Wolfsburg oder einer dieser Lösung nahekommenden Alternative zu erhalten“, erklärt Landrat Matthias Wunderling-Weilbier.


Veröffentlicht in:
Helmstedter Sonntag, Nr. 49/2012 vom 09.12.2012 S. 2

 

Zur Fusion

Fusion: Gemeinde wird nicht zerteilt
Lehre. Eine Aufsplittung des Landkreises Helmstedt oder gar der Gemeinde Lehre wird es nicht geben. Das machten Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Helmstedts Landrat Matthias Wunderling-Weilbier bei der Info-Veranstaltung zum Thema Fusion in der Börnekenhalle in Lehre deutlich. 400 Besucher verfolgten die Veranstaltung und stellten kritische Fragen.

Börnekenhalle in Lehre: Zur Fusion von Wolfsburg und Helmstedt informierten Klaus Mohrs. Klaus Westphal und Matthias Wunderling-Weilbier (v.l.).

Zunächst erläuterten beide Politiker die Voraussetzungen: Nachdem ein Gutachten eine Eingemeindung des Landkreises in die Stadt Wolfsburg als schwer durchsetzbar eingeschätzt hatte, ist nun ein Gemeindeverband Wolfsburg/Helmstedt geplant. „Eine Filetierung des Landkreises wird es nicht geben". betonte Wunderling-Weilbier. Heißt: Entweder der gesamte Landkreis tritt dem Gemeindeverband bei – oder kein einziger Ort. Eine Entscheidung darüber liegt allein beim Landkreis und seinen Gremien, nicht bei den Gemeinden.

Die viel diskutierte Eingemeindung der nächstgelegenen Gemeinden in die Stadt Wolfsburg wäre erst in einem zweiten Schritt möglich. Zunächst müsse der Landkreis seine kleinen zu drei großen Gemeinden zusammenschließen. Auf diese Weise könnten die Städte Helmstedt und Schöningen ihre Nachbargemeinden aufnehmen - und sich Lehre, Velpke, Königslutter oder Grasleben Wolfsburg anschließen. „lch setze da vollkommen auf Freiwilligkeit", so Mohrs. Das müssten die Gemeinden selbst entscheiden. Eine Großregion mit Braunschweig, Salzgitter, Gifhorn, Wolfenbüttel, Goslar und Peine ist für beide Politiker aktuell noch nicht denkbar.

kau

Veröffentlicht in:
Wolfsburger Allgemeine Zeitung 21. Februar






Großer Jubel nach dem Fusionsbeschluss

Großer Jubel nach dem Fusionsbeschluss

Von Jürgen Paxmann


Helmstedt. Lange haben die Helmstedter darauf gewartet. Nun gibt es eine Fusion mit den Nachbarn - nicht mit Grasleben, nicht mit Nord-Elm, sondern mit Büddenstedt. Die knapp 2500 Einwohner starke Einheitsgemeinde, zu der die Orte Offleben, Hohnsleben und Reinsdorf gehören, wird sich im Juli 2017 mit der Stadt Helmstedt zusammenschließen.

Darüber haben die Räte in ihren Sitzungen am Dienstag fast zeitgleich abgestimmt, und zwar in kaum zu überbietender Deutlichkeit. Lediglich im Büddenstedter Rat gab es eine Enthaltung. Noch am gleichen Abend gab es in einem Helmstedter Lokal ein Zusammentreffen der Mitglieder beider Gremien, um diese historische Entscheidung zu feiern und sich gegenseitig zu beglückwünschen.

Historische Abstimmung im großen Sitzungssaal. Der Heimstedter Rat beschließt die Fusion mit Büddenstedt. Foto: Jürgen Paxmann


Weniger Schulden, mehr Gestaltungsräume

„Ein herzliches Willkommen“, riefen mehrere Redner im Helmstedter Ratssaal dem neuen Bündnispartner zu. SPD-Fraktionsvorsitzender Uwe Strümpel sprach angesichts der zu erwartenden Finanzspritze des Landes in Höhe von 15 Millionen Euro von guten Aussichten „für mehr Gestaltungsräume zum Wohl der Bürger“. Jährlich höhere Zuweisungen in Höhe von 300 000 Euro für die größer werdende Stadt (Stichwort Einwohnerveredelung) sowie die Synergieeffekte durch die Fusion ergeben weitere Entlastungen. Überdies müsse die Stadt nach erfolgter Gebietsänderung ohnehin zusehen, das jährliche Defizit mittelfristig um die Hälfte auf 2,7 Millionen Euro zu beschränken.

Wolfgang Kalisch, Chef der CDU-Fraktion, hat immer Ja zu Fusionen gesagt. „Es gibt keine Alternative, wenn wir unser Mittelzentrum stärken wollen.“ Davon würden im hohen Maße auch die Bürger aller Nachbarkommunen profitieren, weil Behörden wie Amtsgericht, Finanzamt oder Arbeitsagentur im Ort bleiben. Kalisch nannte mit der Entwicklung des Lappwaldsees zum Freizeitgewässer sowie der Lösung der Frage, wie Buschhaus nach Abschaltung des Kraftwerks zu nutzen sei, zwei Beispiele, wo er sich nun sicher sei: „Gemeinsam schaffen wir das!“

Dass aus einer Vernunftsehe eine Liebesheirat werden könne, zeigen die Beispiele Barmke und Emmerstedt – Ortsteile, die seit 42 Jahren zu Helmstedt gehören, ihre Identität bewahrt und somit die Stadtentwicklung bereichert hätten. Auch darauf wiesen mehrere Redner hin.

Bürgermeister Wittich Schobert versprach: „Die dörflichen Strukturen und Gemeinschaften bleiben erhalten.“ Und Uwe Strümpel ergänzte: „Wir hoffen auf weitere Fusionen.“

 

Quelle: Helmstedter Stadtgespräch vom 17. September 2016