K. F. A. Scheller: "De Kronika fan Sassen in Rimen fan Wedekind went up Albregt fan Brunswyk 1279"

Reimchronik des Sassisch-Brunswykischen Fürstenhauses
Auszug: Seiten 70 bis 118

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Kap. XXII.
Gelasius papa II. Henricus imperat. V.

Wer nu gêrne wille weten, / We hyrna besäten / Dankwerderode de hershap, / Märket, dat de markgrevinne gav / De wêde frowe Gêrdrûd / Ore leven dogter gûd / Riksen êr dissen dagen / Einem heren, hôrde ek sagen, / De kam hër gehowen an den kreit. / Ek weit forwâr, syn fader heit / Fân Suppelingeborg greve Gevehard, / Geboren hër fan forsten ârd / He mag ein here wäsen wol, / Wente syn lyv was aller doged fol. / Greve Luther was her genand / Fan Suppelingeborg; ût Sassenland / Was he hyrbeforen / Fan den édelesten geboren. / He zyrde ôk sine doged gâr / Sine gebôrd edel undë klâr. / He was manlik, klûk undë wys, / Des mêrde sek syn hoge prys. / Haldesleve de graveshaft / Ome ein angefälle gav, / De greven Bernhardes was / Fan Haldesleve, also ek las, / Unde sines sones. By den dagen, / Also uns de boke sagen,
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Erstarv de forste ût Sassenland; / Hertoge Magnus was her genand, / De des hertogdomes hadde geplägen. / Dat wârd do gelägen / Fan deme fêrden kaiser Henrik / Greven Lüdere fil werdiglik, / Fan Suppelingeborg der hi is genand, / Do heit he hertoge ût Sassenland. / Fan dëme solde ek fil doged spräken: / An den sinnen wil 'es mer untbräken. / He was ein forste ûterwäl'd, / Unde an dögeden ein manlik held, / Regte ein kämpe unforhouwen, / Also men an sinen wärken mag shouwen,./ Wo he dorg regt gûd unde lyv / Satte an einen groten kyv / To deme Welpes-holte an deme wike / Weder kaiser Henrike / Den fyvden, dën ek êr nande, / De mid rove unde mid brande / Kwam to Sassen dorg den olden hât, / Des her an härten nu forgat / Sedder sines fader tiden. / We skolde one dâr bestriden / Dorg de overgroten hêrfârd? / Fan Halberstad bishop Reinhard / Unde der forste ût Sassenland, / Der hertoge Lüder is genand, / Unde fan Arneborg greve Herman, / De wolden den kaiser dâr bestân, / Unde fil heren gâr formäten, / De an Sassen waren gesäten,

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De dat regt beshärmen wolden, / Wat se darumme liden solden. / De stryd ging tô, han ek gehôrd, / Dâr gesha grôt môrd / An folke an beider syd. / Et was wol de meiste stryd, / De by korten dagen is geshên / An Sassenlanden, hôrde ek jên. / Aldâr wârd ein here erslagen, / Dën hôrde men fil sere klagen, / Greve Hoyger was he genand. / He solde ok an Sassenland / Hävven dat hertogdôm besäten, Ofte de sege tôgemäten / Were deme kaiser Henrik; / Wente he was gâr ridderlik / Sines heren hoivedman. / De regtigheid sek mären began, / Unde breiden kräftig fôrd. / Dusend jâr na Kristi gebôrd / Unde fovtein unde hunderd, Wârd dâr also gewunderd. / Uppe sunte Scholastiken dag, / Also ek dat an der skrivt sag, / Fôrging de grote folwyk. / De Sassen weren unglyk / Deme kaiser an der tale, / Dog wârd he fan dem male / Gehouwen sunder sake nigt. / Dat regt hadde togepligt / Mid den forsten an Sassenland: / Des wârd ome de segehaftige hand.

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Nu hadde an groter wêrdigheid / De markgrevinne gâr gemeid / Gertrud follenbragt dat gestigte, / Dat se to eren uprigte / Sunte Illigen unde sunte Autore, / Also ek sprak hyrfore. / Oren swager se dâr bad komen / Hertogen Luder, han ek fornomen, / Unde bishop Reinharde fan Halverstad, / Dârto fan Rome einen legât, / De was geheiten Diderik. / Do ward ein hogtyd êrlik: / Dâr wigede Bishop Reinhard / Fan Halverstad, bin ek gelârd, / Dat monster an groten eren. / Men sägt, dat dër tyd ôk weren / Fan Kristi gebôrd gesunderd / Dusend fovtein jar unde hunderd. / Gêrdrûd, de frowe klâr, / Levede dârna twe jâr, / Unde starv fil saliglike. / Ör sele hävve dat himmelrike. / Se wârd an dat goddes-hûs / To Dankwerderode sunte Petrus / Mid groten eren begraven, / Dat dâr was erhaven, / Dat nu Brunswyk is genand. / Hertoge Luder, der dogeden pand, / Des lives ein held formäten, / Des härte ôk was untsäten / Fan tornhaftigen sinnen, / Boven alle ding began he to winnen

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Godde Ieiv, den fil wêrden. / Des kronede he one hyr up êrden / Mid doged, wêrde unde ere, / Dat he hyr maister were / Siner shâp shanden-lere.

Kap XXIII.
Innocentius papa II. Henricus imp. V.

Nu weren fan Kristi gebord, / An einem boke ek dat' hôrd', / Dusend unde hunderd jar / Ses unde twintig forswonden gâr, / Elven jâr na deme groten stride, / Do de krone was worden kwide / Fan deme fyvden kaisere Henrik, / De to Spire stary na deme wyk,./ Wârd de forste ût Sassenland, / An dëme de truwe folge fand, Luder, uppe dën se hadden gesworen, / To Menze to koninge gekoren / Fan den forsten algelyk, / De dâr hôrden to deme ryk, / Mid willen unde mid leve gâr; / Wente he was ein forste klâr, / Des de werlde ere hadde unde fromen / Ek hävve ôk for wâr fornomen, / Wo öme syn frowe gar forsunnen / Rikse hädde gewunnen / Eine dogter sunder hone. / Gêrdrûd heit de maged shone,

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An lyv, an dögeden gâr gemeid; / Mid leve unde mid wêrdigheid, / Gav se or fader herlik / Fan Beigeren hertogen Henrik / To Mersborg to deme hove, / Eineme forsten fan hogem love, / Unde makede one to Sassen / Hertoge: wente he was gewassen / Fan hoger ârd unde geboren. / Twe jâr dârna, dat erkoren / Was or fader to deme rike, / Men sägt, dat de forste brëke / Winzenborg, dorg dat de greve Herman / An der shuld was befân / Des greven dodes fan Lukke. / Dit unde fil mêr shoner stukke / Findet men fan ome geskreven. / Dissem forsten was ôk gebleven / To Dankwerderode. de hershap, / De ome dorg wessel wedergav / De Palenzgrevinne Gêrdrûd Umme ander land unde ander gûd, / De frowen Riksen suster was, / Do dusend jar, also ek las, / Dre unde drittig unde hunderd / Fan Kristi gebôrd weren gesunderd. / O'k was de tyd forhard, / Do de koning sine fârd / To Rome makede fil herlik, Luder der dogeden ryk, / Dat he untfeng dâr den sägen / Unde de krone, der he solde plägen

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Den argen to ainer wrake, / Wedewen unde weisen to overdake, / Fan deme pawese, dën he do fand: / De andere Innocentius was genand, / De one wigede unde kronede, / Dat he an dogeden gronede, / An sunte Johannes kärken to Laterân. / Wo herliken dat wârd gedân, / Dat solde ek ôk wol sagen, / Men dat mot ek fôrbat jagen. / Twelv jâr he der krone plag. / Syn doged ome ôk jag / Truwe, fredes unde ôk leve. / Martinianus on an sinem . breve / Einen waren kristen ertuget, / Unde der kristenheid einen suged. / An ome was anderweide geboren / Augustus, de hyrtoforen / So groten frede hadde erworven. / De was dog fôr ome gestorven / Negentein jâr unde elven hunderd. / Luder, mid dëme god also gewunderd / Hadde, dat he fan Rome ein kaiser heit. / Forwâr he des nu en leit, / He en forsollede't mid der dâd, / Wat uns syn namen bedüded hat, / Dat he an dogeden luder skein. / Luder unde luter is filna ein. / Do he des rikes ere agte, /Dat he Lumbardien bragte / An frede unde an stedigheid, / Do fôr he weder, also men sait,

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Fil herlik in Dudeshe land; / Wente et do was gewand, / Dat he ein deil bedroved fand.

Kap. XXIV.
Innocentius papa II. Luttarius imp.

An Denemarken by dën dagen / Was besäten, hôrde ek sagen, / Ein koning fôr dogeden wol behûd, / De dorg sinen overmûd / Den Dudeshen tô dreiv shande, / Wôr he se fand an sinem lande. / Dat meigede deme kaiser sere / Dorg der Dudeshen ere, / Wente he ein Dudeshe was geboren. / Dorg dat was gesworen / Deme kaiser ein grôt hêrfârd / Hen to Denemarken ward / Fan den sinen kräftiglike, / Also dat het deme rike / Redde to eren unde to love. / Snel to des koninges hove / Fan Denemarken kwemen de märe, / Dat de kaiser komen were / Mid so overgroter hêrfârd. / Des wârd de koning gâr forfârd, / He dede, also et do was gewand, / He kwam drade, dâr he fand / Den kaiser, he bad on dôr God, / Unde dorg dat kaiserlike gebod,

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Dârmede God hädde syn heil / Gedured, dat syn gnaden-heil / Over one dede milden shyn, / Wente he mid den kräften syn / Ome nigt gestriden mogte. / De kaiser sine gnade rogte: / He lägde einen hov / To Halverstad, dâr he grôt lov / Erwarv unde wêrdigheid, / Dâr mannig forste gâr gemeid / Sine reise henne nam. / Fan Denemarken ôk dâr kwam / De koning mid feler riddershap, / Alda he sek up gnade gav / Deme kaiser unde deme rike. / De kaiser ome weder fil herlike / Lêt syn rike unde de kronen. / He swôr ome ôk to sonen / Mid den forsten sines rikes, / Dat he alles gelikes / Unde syn koningrike solde untsân / Fan deme kaiser, unde kronen hân / Unde or rike fan deme Romeshen rike / Ummerme sekerlike. / Disse ere, hore ek gein, / De Lutario so geshein, / Dat nu kaiser me geshag. / Alda up einen ôsterdag / Ging umme hov de kaiser ryk / Gekroned fil herlik, / Fôr ome de koning wärd, / Unde drôg ome syn swërd.

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Dârna an korten tiden sedder / Fôr de koning to lande wedder / Fan Halrerstad fan deme hove / Mid des kaiseres orlove, / Unde wârd dârna, hôrde ek sagen, / In den pingisten erslagen / Fan sinen figenden. By der tyd / Sworen de forsten sunder stryd / Einen frede to tein jaren./ Do fan Kristi gebôrd waren / O'k ergangen dusend jâr / Hunderd unde fyv un drittig gâr, / Wärd gewandeled dat gestigte / To Lutter, dat erste uprigte / Fan Haldesleve greve Bernhard, / De ôk êr genomed wârd, / De et hadde begunnen, / Also dat et weren nunnen, / Dat de kaiser unde syn frowe / Rikse de döged-showe / Wandelden, dat et worden / Swarte monike, de dâr hôrden / To sunte Benedictus orden.

Kap. XXV.
Innocentius papa II. Luttarius imp. III.

Luder aller shande frige / Fôr weder an Lumbardige. / Dâr kârde he to Pulle / Mid grotes heres fulle

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Wedder den koning Rogere, / De dat land hadde wente an dat mere / Mid gewald besäten. / De was so gâr formäten / Deme pawese ein wedersate, / De ome ôk to hate / Fil ungefuges dede mid stride. / De kaiser unde de pawes mede / Kwemen mid groter riddershap / To Pulle, unde wonnen ome av / Dat land wente an Bare. / Men sagt ôk forware, / Wo he mid endeliker dâd / O'k wonnen Bare de stad, / Unde fordreiv one an Secilienland / Rogere, dën ek êr hävve genand. / Alsus wolde God syn heil meren. / Dâr bleiv he mid groten eren / Eine pingisten fil fro / Mid deme pawese Innocentio. / Ein shone ding aldâr geshag: / Do et kwam an den pingistdag, / Unde de pawes sulven missen sang, / Ein guldene krone fan dem himmel swang, / Dârboven swëvede ein duve wiz, / Or fedderen gaven blanken gliz; / Under der kronen sag men ôk / Einen groten düren rôk, / De ût einem fate shone drang, Darby twe kärzen lang / Unde regte shone branden. / Dat segen alle, de dat kanden.

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Dat konde mank alle den luden / Nemand erfaren eder duden: / Dog wârd et gepröved des, / Dat de kaiser unde de pawes / Weren also forsoned. / Luder so hoge gekroned, / An dëme de trüwe raste fand, / De fôr do ôk an Kalabri-land, / Des wan he ein mighel deil. / Glükke unde salde drôg syn heil, / Also et an allen dingen skein; / Wente he dorg hât nog gûd drôg ein, / Was den fianden kwâd, den frunden frund. / Dësse doged is uns allen kund / Fan deme kaiser Lutario, / Deme dridden, de so ho / Dat rike hadde gemered, / Dat he was geéred / Fan mangerhande luden, / De ek jik wil duden: / Fan den Walen unde fan den Russen, / Unde fan Ungeren, Greken un Prussen. / Fan der koninge gave ryk / Was he geéred algelyk; / Wente he was wol eren wêrd, / Also hadde ome God ere beshêrd, / Dat frolik weren sine dage. / He satte ôk dikke an de wage / Sines sulves lyv to pande, / Dat he frede shôp an deme lande. / Des nande men one sunder kere / Des landes fader unde here.

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De landlude frogten ôk do nigt / To unregte orer hershop tigt; / Mär de städe unde ôk de wike / Beseten dat öre fredelike. / Ek wil to wäge weder. / De kaiser kârde seder / Hen to Dudeshen landen ward. / By Norenbärg up der sulven fârd / Fil he mid groter unmagt: / Dâr starv he unde wârd gebragt / To Lutter an syn egen. / Sine gravt nigt werd forswegen: / He ward gegraven herlik, / Also it wol tämede deme kaiser ryk. / Dat gesha, also ek hôrde, / To der tyd, do fan goddes bôrde / Dusend jâr unde hunderd / Agt un drittig waren gesunderd. / Fil hôrde men den edelen düren klagen. / Wolde et God sulven sagte dragen, / Ek wolde one shulden unde spräken, / Dat he et ju rogte bräken, / Dat he so hoge hat ûterwäl'd. / Mek is dog dat wol formeld, / He dede't, dorg dat he one krônde / In deme himmelrike unde shônde, / Also he hyr kronen hadde gedragen. / Wat mag ek mêr fan öme sagen? / He was ein telge unde ein twyg / Der edelen forsten fan Brunswyg. / Laten dat de jungen gard, / Se slagten na der sulven ârd;

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Wente et is natûrlik, / Dat des bomes junge twyg / Shoner lôv dragen / Wan de alden, hore ek sagen, / Do ek 'es begunde to fragen.

Kap. XXVI.
Lucius papa II. Conradus imperat. III.

Hyrbeforen ek untwag / Einer rede, do ek sprak / Fan deme êrsten kaiser Otten, deme groten, / Af ji et hävven besloten, / Wo de hertoge Magnus fan Sassen, / (De here was gewassen / Fan Hermanne Billinges sone,) / Hadde gewunnen shone / Twe jungfrowen reine. / Wolfhild heit de eine, / Elike was der anderen name. / De nam ôk sunder shame / Fan Ballenstede greven Otten. / Ek en wil des nigt spotten: / Wolfhild nam ôk fil herlik / To manne hertogen Henrik, Einen forsten ut Beigerland, De ôk de swarte was genand, / Also ek hyrbeforen sprak. / De forste, also men jag, / Gewan to ärve fil herlik / Eine Jütten unde hertogen Henrik,

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Des to Beigeren was de hershap / Unde to Sassen, de ome gav / De kaiser, de syn herre was, / De wêrde Lüder, also ek las, / Mid Gêrdrude sinem kinde. / Fan dissem forsten ek ôk finde, / Dat he besat algelyk / De hershap in Brunswyk, / De was siner frowen egen. / Nu werd ôk nigt forsvregen / Fan Swaven hertoge Frederik: / Dëme gav de swarte hertoge Henrik / Jütten, sine dogter hôggeboren. / Dat is wâr. He was hyrbeforen / Fan einem hogen geslägte. / Skolde ek et nomen to regte, / Et was by koninge Karles dagen / Ein gewaldig forste, hôrde ek sagen, / De was geheiten also / Mid deme guldenen wagen Etiko. / He wolde dorg gave nog dorg Iôn / Neineme minshen manheid dôn, O'k deme kaiser, so men sait, / Dorg sine groten edeligheid. / He hadde einen sone Heinrik, Dëme gav de kaiser Lodewig, / De syn swager was genand, / Dat hertogdôm an Beigerland. / Jutte was fan deme sulven kunne. / Men sägt ôk, dat se gewunne / By hertogen Frederike shone / Fan Swaven twe sone,

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Fan Greken den kaiser ryk, / Undo den êrsten kaiser Frederik. / Hyr wil ek et nu laten bliven; / Ek en kan et nigt al geskriven, / Wat hoger forsten fan ome kwamen. / Dog skolle ji ör namen / An einem anderen bleke sen, / We fan frowen Eliken, / De frowen Wolfhilde suster was, / Kwam markgreve Albregt, also ek las, / Des sone was hertoge Bernhard, / Also jik hyrna werd forklârd. / Ek wil weder to wäge ward.

Kap. XXVII.
Eugenius papa III. Conradus rex III.

Fan Sassen unde ut Beigerland / Hertoge Henrik, (de genand / O'k was forste in Brunswyk, Des fader hertoge Henrik / De swarte hadde gewäsen, / Ek hävve ôk geläsen, / Wo he öm was algelikes / Des êrsten kaiseres Frederikes,) / Dëme hadde des kaiseres dogter gûd, De hertoginne Gêrdrûd, / Gewunnen ein kindelyn, / Dat heit men na deme fader syn. / Dog was under on beiden / De name undersheiden:

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De fader heit Henrik dat Welp, / De sone heit Henrik Gelp. / He erwarv, dat he ward genand / Henrlk de Louwe ût Sassenland. / Hyr hat sek de bôm gesloten, / Dâr he is utgesproten / Fan twe wortelen, also ek sprak / To dem êrsten. Er idweder lange plag / Des hertogdômes to Sassen. / Henrik dat Welp was gewassen / Fan hertogen Hermannes kunne. / So sägt men, dat gewunne / De hertoginne or geslägte / Fan hertogen Ludolfe, de to regte / Fan Brunswyk Brunes fader was, / De besäten hadde, also ek las, / Dat hertogdôm an Sassen. / Alsus was de bôm gewassen / Fan twe wortelen ûterkoren. / Wat forsten sint fan ome geboren, / De ek nigt al en kan nennen! / Dog skole ji se erkennen / In eineme andern speigel-glans / Ein islik wortele besunder gans. / Ör kunne unde ör geslägte, / Skolde ek et räkenen regte, / Wiste ek, wente ek des al bedägte.

Kap. XXVIII.
Eugenius papa III. Conradus rex III.

De junge louwe Henrik, / De wârd gebragt to Brunswyk

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Fil jung an sine eigenshap, / Dâr ome fan moder-halven gav. / Syn ärve was ôk to Stade / De hershap to der tyd de kwade. / Do weren forswunden dusend jâr / Hunderd unde ein un fêrtig gâr, / Erstarv syn fader ût Beigerland / Unde fan Sassen, de was genand / O'k forste in Brunswyk, / Unde dat Welp hertoge Henrik. / He ward begraven mid groten eren / To Luttere by sinem heren. / Men sägt, dat do de Henrik ware / De junge an deme fyvden jare. / Na sines fader dagen / Nam syn moder, hôrde ek sagen, / Einen forsten herlik / Fan Swaven hertogen Henrik, / Des broder koning Konrâd was, / De der kronen plag, also ek las, / Na kaiser Lutere fil agtbare. / Se starv in deme êrsten jare. / Hertoge Henrik êr êrste kind, De grote louwe, wos up find / An tugt unde an wêrdigheid, / Also dat men syn lov breid / Wyd an allen landen fand. / He besat ôk an Sassenland / Fil shone dat hertogdôm. / Sind laid to Rëgensborg syn ôm / De êrste kaiser Frederik / Einen hov fil herlik,

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Also ek hyrna spräke, / Uppe dat ek de rede nigt tobräke. / Dar behêld Henrik an Beigerland / Dat hertogdôm, do was he genand / Fan Beigeren unde fan Sassen Henrik / Hertoge unde forste fan Brunswyk. / De was ein fil shone lode, / De an so shonem un gewäldigen gebode / Alsodaner shonen hershap plag. / Mid flite he ôk anesag / Sine gebôrd, den hogen stam, / Dan he sine wortelen nam, Dat he frugtbâr were, also men sait; / He tog ôk de sotigheid / An sek angebôrner döged / Fan kinde an der jöged, / Wente an sines endes tyd. / Dissem forsten men des gyt, / Dat he mid groter ere / Shone fôr over mere. / Men sägt ôk, dat an der share / Mid ome ôk ander heren waren, / Fan sunte Egidien in Brunswyk / De wêrde abbed Henrik, / Dën he dârna in dat gestigte, / Dat he sulven shone uprigte, / To Lubeke makede bishop, / De ôk dârna stigte dorg dat lov / Goddes unde dorg syn ere / Dat klôster to Sisemere. / Fan dissem forsten gar gemeid / Wârd gemered unde gebreid

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De fäste to Brunswyk; / Wante he ûtgav dat blêk, / Dat geheiten is de Hagen, / Unde heit dat ûthouwen unde ûtslagen, / Unde et buwen unde fästen, / Dat et fôr argen gästen / Seker were ôsten unde westen.

Kap. XXIX.
Adrianus papa III. Conradus rex III.

Ik las, dat dre unde fövtig jâr / Dusend unde hunderd gâr / Fan Kristi gebôrd waren hin, / Do de dridde Konradyn / De wêrde was gestorven, / De mid dogeden hadde erworven, / Dat he was an deme rike / Fovtein jâr fil herlike. / Na ome wârd ein forste erkoren, / Den ek nande hyrbeforen / Fan Swaven hertoge Frederik. / Syn fader ome ôk heit gelyk. / De was ein forste milde, / De mid spere unde mid shilde / Fil dikke prys bejagede, / Dat by ome bedagede / Lov an mangen steden. / Des wârd nu formeden, / Dat he des rikes kronen drôg. / By der tyd he sek forwôg

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Einer groten hêrfârd / Hen to Langbarden ward, / Unde forhêrde alle dat land. / Mid rôv unde brande wârd dat geând / Ein mighel deil ût fan Mela. / De kaiser hadde ôk alda / Teindusend ridder unde knapen, / De weren alle regtgeshapen, / An siner groten riddershap. / To hoivedmanne he one gav / Hertoge Henrike ût Beigerland / Unde fan Sassen, dën ek han genand, / De ome ôk dâr to hulpe kwam. / De kaiser sine reise nam / Fan dâr hen to Rome: / Aldâr in sunte Peteres dome / Wârd de kaiser rike / Gewiged fil herlike / Fan deme dridden Adriano, / De was to Rome pawes do. / Mid groten eren dat geshag. / Seven unde drittig jâr he plag / Der kronen, de he dâr gewan. / Do et allent was gedân, / Fil shone do he wolde keren / Weder mid sinen heren / U't fan Rome in dat feld, / Dâr mannig paulûn unde geteld / Fil shone was upgeslagen, / Dâr de andern inne lagen. / De Romer kadden ôk erdagt, / Wo se mid örer magt

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Deme kaiser eine shimperture / Makeden. Dât ward on to sure, / Also ek han fornomen. / Do de kaiser was gekomen / An dat blêk, dat heiten si / Porta sancti angeli, / Unde mid ome syn getrekke lank, / Ein islik fôr den andern drang. / De Romer kwemen hërgerand / Mid fil starken gewapender hand. / Also se to stride weren bereid / Hinden an der share breid, / Filna an des kaiseres geteld, / Hertoge Henrik kwam an dat feld / Mid den sinen hër gehouwen / Gewapend. He wolde shouwen, / Wat de groten kryg were. / Weder de shâr der Romere / He kwam fôr on allen gerand; / Syn manheid one des hadde gemând. / Dâr en waren nigt fil wôrd, / Sunder fil grot môrd, / Fan ön beiden word de stryd gedân, / Dog wolde et den sege hân / Mid deme kaiser, hore ek sagen. / Aldâr worden ôk erslagen / Fyvhunderd Romer ûterwäl'd. / U't den sulven waren getäld / Ses unde drittig senaten, / Unde twelve ût deme rade. / Hertoge Henrik ût Beigerland / Unde fan Sassen, de dâr was genand

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Hoivedman, also ek dede kund, / He was an deme Stride gewund. / De kaiser sulven mid der hand / Forleit den knôp unde de band / Sines helmes blôdfâr. / He nam der wunden gude wâr, / Unde wesede ome mid flite / Dat blod fan deme antlite. / Alsus grote ere fan Henrike / Gesha deme kaiser Frederike, / Des lovede he ome fil grôt, / Des he dog kleine genôt. / De kaiser dorg den sulven torn / Brande wyngârden unde born, / Unde wat der Romer was. / Do fôr he weder, also ek las, / Hen to Dudeshen landen ward. / O'k was an der sulven fârd / Luttik to deme ende gekârd.

Kap. XXX.
Adrianus papa III. Fredericus imperat. I.

Kaiser Frederik de forste bald / Gav hertogen Henrike de gewald, / Dat he an der Wenden land / Mogte bishoppe sätten, wôr he fand, / Unde papen godde to eren, / Unde de kristenheid dârmede meren. / Dorg dat fôr he anderweide / Den Wenden gar to leide

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Mid groter hêrfârd an dat land. / Do wârd et forhered unde forbrand. / An den sulven dagen / Dâr wârd ôk or here erslagen: / Niklaus was her genand. / Alsus bewaldegede he de land. / Disse forste hôggeboren / Stigtede ôk hyrbesoren / To Lubeke dat kovent, / Do san goddes bôrd ummentrent / Waren dusend jâr gesunderd / Agt un sestig unde hunderd, / Unde aldâr dat bishopdôm. / Men sagt ôk al sunder rôm, / Dat disse sulve forste Henrik Twe bishopdôm fil herlik / Stigte, Rasseborg unde Sweryn. / Dat reid ome de doged syn. / Men sägt ôk shone märe, / Wo he de sulve were, / De dorg shyn groter truwe / Fornüwede dat gebuwe / In der borg to Brunswyk, / Dat he leit wärken so herlik / Ane kost mid groten listen / Sunte Johanne Baptisten, / Unde deme guden sunte Blasio, / Unde san Kantelenbärge dârto / Sunte Thomasse to eren, / Dat de dre dâr weren / Hövedheren uterkoren. / Dar hadde ôk hyrbeforen

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Ein ôld gebuwe gestân, / Dat leit he allent dâr forgân. / We dat hadde gestigted, / Des bin ek unberigted. / Dog bin ek 'es nigt fordaged, / Ek hävve's fil gefraged / Wise lude, de an boken / Es fil begunden soken, / Dat se es to kunde kwemen. / Nigt mêr se dârfan fornemen, / Also ek ôk sulven sag, / Dar mek de skrivt also jag, / Wo fan Hildenshem bishop Goddehard, / De to godde dede sine fârd / Dusend jâr na siner gebôrd, / Unde agt un drittig, han ek gehôrd, / Wo he wigede, dat is wâr, / Des gestigtes hogeste altar, Dat to Dankwerderode lag. / Aldâr hövedhére to wäsende plag / Petrus unde Paulus. / We et gestigted hadde alsus, / Des kan ek up neine kunde komen. / Dog hävve ek for wâr fornomen, / Also mek de skrivt began to sagen, / Wo dâr by ôlden dagen / Were ein provest Aderolt, / De deme stigte rike sold / Gav mid so groter üve: / He gav ome wol hunderd hüve, / Unde fevtig gude bûghe. / Islik minshe et wetten rûghe,

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De nog up der êrden / Lange skal geboren wêrden. / Alsus gav de skrivt orlûd, / Dat de provest gav dat gûd / Deme stigte fôrgenand / Dorg sines wêrden heren hand / Markgreven Ekebregte des alden. / Siner sele god walden / Mote dôrt an himmelrike. / De sulve provest rike / Starv na Kristi gebôrd, dat is wâr, / Dusend unde hunderd jâr, / Unde ward gegraven in dat gebuwe. / Do et aver makede nuwe / Henrik de forste klâr / Na Kristi gebôrd dusend jâr / Dre un seventig unde hunderd, / Ward syn gebeine ûtgesunderd / Des sulven provestes hêr, / Unde wârd under deme kandelër / Gelägd midden nedder, / Dat de werde forste sedder / Heit smeden mid shoner kunst un riker kost. / Also bin ek der rede erlôst, '/ De ek dede umme dat ôlde stigte, / Also ek jik hyr berigte. / Wo herlik ein forste ware / Henrik, dat dôt uns openbare / Sine wärk, de dâr mogen / Der wârheid orkünde togen. / Wente he buwede, also ek las, / De kapellen, unde dat pallas

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Sunte Georgen in der borg / Heit he maken wol unde nigt korg / An ornate mid kostbaren glysse, / Unde let dat maken mid allem flysse / Dat gebuwe al mid al. / O'k heit he fan metal / Einen louwen geten fan riker kost, / Dën he leit sätten up einen post / Fan steine wolgehouwen, / Also men nog mag shouwen / In der borg to Brunswyk. / Dat dede de forste Henrik / Dusend jâr, han ek gehôrd, / Hunderd ses un sestig fan Kristi gebôrd, / Na sines namen shine unde ôrd.

Kap. XXXI.
Alexander papa III. Fredericus imp. I.

Nu skolle we ein ding märken, / Wo dat an goddes wärken / Wo dat sine ordel syn / Deper wän ein avgrunde, dat is wol shyn / Fil unde an mangen saken. / Wën he wil rike maken, / Al sete he in deme stove, / He bringet öne to hove, / To forsten unde to heren. / Wil he sek fan ome keren, / Wo fil gewald he hat erworven, / Des snellen lükkerades orden

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Dat tût one dog in de grund. / Dit is godde alleine kund, / Wo dat wäsen moge / Depe unde hoge, / Aller ding breide unde wide. / Ek wil der rede folgen mede. / Nu makede de kaiser ryk / Eine hêrfârd fil kräftiglik / Frederik, dën ek hävve genand, / Anderweide an Langbardenland, / Also dat he Melan besat / De guden stad dorg groten hât, / Dën he wedder se harde drôg. / Se hadde ôk fil unde genôg / Ome an orloge to leide gedan; / Dorg dat he des willen gewan, / He wolde se gâr fortéren. / Se hadden ôk sinen heren / Nigt lange dârbeforen avgeslagen / Den sege; hôrde ek sagen, / Dat an der sulven share / Hertoge Henrik ware, / Ein edel forste agtbâr unde gemeid. / He hadde an fil groter wêrdigheid / Deme kaiser bragt fovtein hunderd / Riddere ûtgesunderd. / De kaiser drôg so groten torn, / Dat he ummer wolde forstor'n  / Melan, de stad, de he besat. / Fil düre he sek des format. / Nu twang den fan Beigerland / Den louwen, dën ek fôr hävve genand,

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De mid deme kaiser was alda, / Grôt frundshop dër fan Mela, / Dat he fan dâr wolde keren / Weder to lande mid sinen heren / Fan deme kaiser Frederike. / He bad one fil lêvlike, / Dat he mid ome bleve da / Fôr der stad to Mela. / Dat en halp allent nigt, / Also ek des bin berigt, / De kaiser bôd sek ome to fote -. / Dat was ein der kunesten grote, / De jü forsten mogte geshên, / We et regte wil anesên. / Do sprak ein siner ambagt-man: / Here, wettet dat sunder wân, / Sind dat de krone up juwen fôt / Is komen, dat se sek negen môt, / Unde komet wol up juwe hoved; / Des syt seker unde glovet! / We! dat he de tungen röret, / Unde alsodane wôrd föret, / Dat de forste nümêr forwan! / Märket, wo disse märe gan: / Wo fele de kaiser bidden mogte, / Dat he dâr bliven rogte, / Dat halp allent nigt ein stov. / Sunder willen unde orlov / Sheide de forste fan dannen / Mid mangen stolten mannen / Fan Mela der stad. / Dat dede de arge râd, / De mangen man bedrogen hat.

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Kap. XXXII.
Alexander papa III. Fredericus imp. I.

We! deme rosse, dat fan dâr drog / Den forsten, dat he dat nigt en slôg, / De dat deir heit stille stàn, / Also ek ôk gehôrd han, / Dat hyrbeforen Baalam reid! / We! dat de forste jü bestreid / Dat ros to so leider fârd, / Dër he so gâr untärved wârd! / Wat dede kaiser Frederik, / Dat syn mag Henrik / Alsusgedane wys fan ome reid? / He gewan dog, also men sait, / De guden stad unde de düren / Mela, unde laid ör müren / Hoge neder an de grund, / Unde tostôrde dat darinne stund, / Dusend jâr na goddes bôrd / Hunderd twe un sestig, han ek gehôrd. / O'k to der sulven tyd / Bishop Renold, also men gyt, / Bragte de hilgen koninge dre, / De lange hadde e / Gebragt de kaiser fan Persia, / Fan Konstantinopel to Mela / Bragte se sunte Scharius; / Do Mela wârd gewunnen alsus, / Bragte se to Kolne bald / De wêrde bishop Renald.

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By des sulven kaiseres dagen / Ward an Engeland erslagen / To Kantelenbärge sunte Thomas. / Do de tyd fan Kristi gebôrd was / Dusend jâr hunderd dre un seventig, / De werde kaiser Frederik / Kwam weder an Dudeshe land, / Dâr he de forsten alle fand. / He klagede ön allen gelike / Over hertogen Henrike, / Dat he ome untreden was. / He wârd syn sigend, also ek las, / Na Kristi gebôrd, dat is wâr, / Dusend ses un seventig jâr / Unde hunderd, hore ek sagen. / O'k by den sulven dagen / Fan Halverstad bishop Ulrik / De buwede Langenstein sik. / Dat wêrde ome ût Beigerland / Hertoge Henrik, uhde wârd gebrand / Up der fäste al dat gebuwe. / Darna makede he et wedder nuwe. / Des halp öme bishop Wigman / Fan Maideborg, dat he'es began / Wederbuwen mid sinen heren. / Des konde ome do nigt geweren / De forste hertoge Henrik. / Dog makede he ein hêr heimelik / Fôr den Hârt in to dem lande, / Dat mid rove unde mid brande / Den heren skolde lokken / Fan der fästen unde tokken.

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Dat hêr wârd formeld: / Do et kwam an dat feld / An einem nevele by deme Broke, / Alsus las ek in einem boke, / Dâr kwemen jegen de ôster-heren, / Unde begunden sek dâr shëren / De shâr an jowilker syd. / Dâr ward ein fil mighel stryd: / Beigerland nigt ward forswegen. / Wôr sek de share negen, / Dâr men de fanen swëven sag, / De eine houw, de ander stak: / Dat feld fan frishem blode flot - / De lust erskal fan krige grôt: / Hurra! heia! Beigerland! / Halverstad! fil dikke wârd genand, / Wôr sek de shâr dâr braken. / Beigerland begunde swaken / An deme gefilde overal, / We lude Halverstad! erskal, / Do der fane ward nedergeslagen. / Alsus wolde God den forsten plagen, / Dat he dâr forlôs dat feld. / We nog spelet umme geld, / De skal dorg dat nigt forzagen, / He skal et aver wagen, / As an deme beginne / Dat glükke ön anesigt mid unminne. / Na einer droven wolkelyn / Komet dikke ein sunnenshyn. / Wat hilpet mêr hyrav getald? / Et was alle goddes gewald!

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Dar wârd ût Westfalenland / Ein here gefangen wol bekand, / Greve Simon fan Tekelenborg, / De de an doged nü wârd worg, / Unde wol drehunderd helde bald. / Dârmede waren getald / Fil ridder unde knapen, / De dâr drogen wapen, / De alle worden behalden: / Des mögte God walden! / Do klageden gemeinlike / De forsten over Henrike, / Unde de markgreve Diderik / Fan Landesbärge harde kämpiglik / Sprak one mid wôrden an, Dorg dat de Wenden hadden gedân / Den groten brand also starke / To Lusiz an der Marke, / So ome for wâr gesaged wârd. / De hertoge blèv dog unforsârd, / Wo syn gelükke dog was gekârd.

Kap. XXXIII.
Alexander papa III. Fredericus imp. I.

De hoge kaiser Frederik, / De also formäten hadde sik / Weder den hertogen sinen mâg, / He lägede ome so mangen dag / Unde hov, wente he ome was so gram. / Do he allent dâr nigt en kwam,

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He dede ön an de agte. / Mid der sulven hagte / Bleiv he jâr unde dag unforfârd, / Umme dat öme fordeiled wârd / Egt unde regt, lein unde eigen, / Dat et lein solde neigen / An de hershap: ôk word getald / Dat eigen kaiserliker gewald. / To Maideborg dârnág / Lägede uppe sunte Johannes dag / De wêrde kaiser Frederik / Einen hov fil herlik, / Dâr de forsten alle kwemen. / Se loveden unde se nemen / Uppe den forsten eine hêrfârd, / De fôr Haldesleve geleisted wârd. / Er de hêrfârd wârd fullenbragt, / Also se de kaiser hadde erdagt, / De to Maideborg was gesworen, / To Hermissen dârbeforen, / Brande hertoge Henrik / Halverstad, dar bishop Olrik / Mid fil luden gar formäten / Wârd gefangen; do wârd besäten / Haldesleve, des forsten fäste, / Mid fil shâr leider gäste, / Dër ek ju ein deil nomen wil. / Dâr erhôv sek ein nuwe spil. / Sig, wër komet dâr hërgefaren? / Syn banner swëvet also ein aren / Wit mid einem swarten krüze! / He is ein Riner unde nigt ein Prüse!

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To Kolne is her ein bishop genand! / Wat dait he hyr an Sassenland? / Er shâr dunket mek so wide! / Ek se, wol dâr komen mede / Faren de Borgonier, / Unde mannig wêrde Franzoser. / De men mid ome komen sag, / De waren getald filnag / For ridder fovtein hunderd, / De hadde he ûtgesunderd, / Regte de se tälde: / For wâr ek des nigt en melde. / Alsus wârd Haldesleve besäten. / We mannig ridder gâr formäten / Under der banner here drang, / Dar de gedeilde louwe inne swang / Over landgreven Lodewik! / Dâr to helpe deme ryk / Mid den O'ster-forsten alle, / O'k mid fil grotem shalle / Hôrde men eine shâr komen. / Or banner was, han ek fornomen, / Fan fyv stukken gold unde blaw. / He was genand ein forste da / Fan Landesbärg greve Diderik. / He wolde ôk algelyk / Deil an des rikes hêrfârd hân. / Fan Maideborg bishop Wigman / De was ôk an der sulven fârd. / Sig, wo kräftigliken wârd / Haldesleve belägen! / Wer hadde se alle ûtgewägen?

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Dat dede dat kaiserrike, / Dat den forsten so hastiglike / Fan Beigerland wolde untärven / Hertogen Hinrike unde fordärven! / De borgere fan der fäste, / De dorg de leiden gäste / Dülden sware manigfald, / Se wolden an des rikes gewald / De fästen geven untobroken, / Also dat an on nigt geroken / Worde, dat deme rike was gedàn. / Alsus wolde se de bishop untfàn; / Des en wolden de forsten nigt: / Sus bin ek des for wâr berigt. / Se foren alle fan dannen / Mid frunden unde mit mannen; Wän de bishop mid den sinen / Fan Kolne de wolde se pinen. / He bleiv dog dâr nigt lange, / He fôr weder to lande. / He gav deme landgreven rike / Hermanne unde Lodewike / So fele, dat he mid groter magt / Over de Wesere wârd gebragt. / Dorg groten frogten dat geshag / Hertogen Henrikes, de dâr plag / Des hertogdômes an Beigerland, / Den ek fil dikke han genand. / Alsus bleiv de gude fästen / Ungewunnen fan den gästen, / De se besäten ôsten unde westen.

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Kap. XXXIV.
Alexander papa III. Fredericus imperat. I.

To des landes behode / Shôp de kaiser hôggemode, / Dat de forsten algelike / Fôr deme hertogen Henrike / To Goslar reden in, / Do de ôsteren woren hin. / De werde hertoge Henrik, / De sinem namen toglyk / Drôg eines louwen härte, / De hadde grote smärte / Siner forlust unde shaden. / Des begunde he aver laden / Beide frunde unde mage, / De he aver an de wage / Weder den kaiser wolde lägen, / De de louwe hadde ûtgewägen, / Also frund by frunde dôt. / De hertoge hôggemôd / Mid der sulven share / For he shone unde openbare / Mid upgerigten fanen / Goslar de nägesten banen, / Dâr de forsten legen alle. / He trekkede mid grotem shalle, / Mid fil taburen, de men dâr rôrde, / Mid pipen, basunen, de men dâr hôrde, / Dârsan dat feld erskal, / Alsus trekkede he bärg unde dâl

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Dorg den wôld an Doringenland, / Da fan den sinen ward gebrand / Des rikes stad Nordhusen / An Doringen unde Molhusen. / De forsten, de dar lagen, / Unde des landes hude plagen / Na des kaiseres gebode / Mid einer kräftigen rodde, / De wide gesammed wârd, / Trekkeden se de sulven fârd / Deme forsten nag an Doringenland. / Se hadden boden fôrgesand / An landgreven Lodewike, / De sek ôk kräftiglike / Reide an des rikes hêrfârd, / Also dat he to hulpe wârd / Des kaiseres forsten alle. / Dat kwam öm to falle. / Dit was allent uppe dën fan Beigerland, / Dorg dën ward manig held ûtgesand, / De darheime leit fil härteleiv, / Des sheiden ome fan härten dreiv / Fil mangen trân ût ogen, / De sek sil fil trurig togen / An roseligten wangen syn, / Dorg den leven frund syn. / Wat mag nu de fan Beigerland / Nü dôn, de dâr hat angerand / Doringen so waldiglike? / Wat, oft eme dat rike / An Sassen den sege avgeslôg, / De jü syn härte hoge drôg,

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Skolde he dorg dat nu forzagen? / Nein! he skal et aver wagen! / Ligte of sek syn gefälle / Dorg des glukkes lôp also snelle / An ein ander grâd hat gewand! / De landgreve ût Doringenland, / De mid kräften was gekomen Deme rike: dat wârd fornomen / Fan deme hogen hertogen Henrike. / We sute unde wo frundlike / He to den sinen alle sprak: / slik here, frund unde mâg, / De hyr dorg den willen myn / So fêrne hërgekomen syn, / Denket, wu dorg wêrdigheid / Ummer prys sy bereid / An Beigeren unde an Sassenland. / Denket juwer fôrfârne hand, / De 'is dorg eren älendhaftigen mûd / An manger riddershop so gûd / Unde an stride han gedân, / Unde wo et dikke is ergân / Fil unde an mangen dingen; / Unde wo et ôk erginge / Markgreven Ekebregte, / De fôr neinem dinge frogte regte, / Unde wo he prys bejagede / By sinem levedagede, / Do islik was besäten / Fan deme kaiser Henrike gâr formäten! / Unde wo hertoge Luder de rike / Unse fader streid fil manlike

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To deme Welpes-holte an dem wike / Weder den fyvden kaiser Henrike! / Seit, wo mangerleige riddershap / We ör eine skollen houwen av / Dârsulven mid deme swërde! / Iseren twang jü sülveres härde! / Syt älendhaftig alle hude ! / Et sagen wise lude, / Dat he weder sek sulven ist, / We figenden givvet lives frist, / Dat he et sek sulven neme! / Is hyr ôk jimand, dëme et täme, / De et hävve to härten genomen, / Wän de shâr tosamen komen, / Dat he dänne wil geven den rukke, / De do dat nu, unde hävve glukke, / Er dänne men't ome fôrkere! / Ein jowilk ridder unde here / De spräke sine werden man! / De rede en was nigt al getân / Fan deme forsten ût Beigerland, / Ein bode kwam snel hërgerand. / Syn ros al fan swete flôt, / Dat blod ome dorg de siden gôt, / He sprak: Herre, wettet dat forwâr, / Dat de forsten mid örer shar / Den bärg komen upgedrungen, / Unde or banner boven on geswungen. / Disser tal is so fil, / Sik hävet hyr ein ander spil! / Do sprak Henrik de hoge forste: / If ek nu nigt striden dorste,

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So were wyvlik myn manheid! / Givt jemanen härteleid / Leves wêrder grôt, / Dat he sek fan ome sheiden mot, / He skal et laten faren hin: / Dorg wyv skolle we alle manliken syn! / De shâr weren bereide an beider syd: / De sunne hadde den êrsten stryd: / An deme wedderglaste / An mangem wêrden gaste, Des shild tegen de sunnen braste.

Kap. XXXV.
Alexander papa III. Fredericus imp. I.

Wat taburen men dâr hôrde! Wo jowilk sine shâr fôrde! / Basunen unde skalhoren, / De or stimme gâr forloren, / Wôr sek de storinge rôrde! / Grote krige men dâr hôrde, / Dat alle dat gefilde erskal. / Mannes houw unde rosses fal / Gav dâr so overgroten dôs, / Also of et an den luften grôs / Ein wäder tegen dat ander gan. / Men skolde't wol for shimp untfân: / Alsus was dar ein wederriden, / Unde ein manlik striden. / De melm en wolde des nigt miden, / De de sek erhôv fan allen fiden

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Unde dovede in der sunnen. / De blomen unde de klever wunnen / Fan blôd ein nüwe overdâk. / Jünd de man unde hyr dat ros erlag. / Alsus wârd de plân gestrouwed, / Unde dat gröne gras dorgdouwed / Mid manges düren heldes blode. / Henrikes shâr, de hôggemode, / Des kriges ôk nigt forgat. / Dat was des rikes forsten hât! / Al dat gefilde: hei, jo hei! / Fil lude: Beigerland! erskrei. Henrike do fan blomen glans / Sätte up syn hoved einen krans / Frowe Victoria, de dâr pläget / Des seges, wëme dat se neget, / De is segehaft an der stund. / Dat was Henrike worden kund. / Se soneden mid ome na den slägen, / Also de moder dait na der wegen, / Wan dat kind beginnet skrigen. / Sege unde lov men hôrde krigen / U't Beigerland Henrik. / Den landgreven Lodewik / Unde sinen broder Hermanne / He dâr feng, unde fil fromer manne, / Ridder wol ses hunderd / Unde knapen ûtgesunderd, / De dâr tegen one weren komen, / Do se hadden fornomen, / Dat de fan Beigeren Doringenland / Also hadde forhered unde forbrand.

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He en klagede nü forlust nog nôd, / Dat was ome allent dôd, / Do sek so shöne swingen / Sine fanen, herfôr klingen / Over alle dat feld: Beigerland! / Dat er blômen drôg, dat was nu fand / Mid blode gemished overal, / Unde dat de rosse hadden de tâl / Gâr erfülled mid deme falle: / Unde dat de sine alle / So manlik hadden gewäsen, / De dâr waren genäsen, / Des drog he froide grôt. / Fil mildigliken he begot / Riken sold mid der salven / Den forwundeden an allenthalven. / Dat makede ome de sine fro. / Fan Kristi gebôrd weren do / Hen hunderd unde dusend jâr / Unde ses un agtentig, dat is wâr. / O'k is uns mêr openbâr.

Kap. XXXVI.
Alexander papa III. Fredericus imp. I.

Shire kwemen de märe, / Wo et ergangen were, / An den kaiser Frederik: / Eine hêrfârd overkräftig / Makede he an Sassenland, / De up Henrike wârd gewand.

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Dorg groten torn dat geshag. / Fil mangen ridder he ûtwag / Lives unde gudes ungespârd / An de overgroten hêrfârd. / Blankenborg unde Woldenbarg / Mid riddershop harde unkarg / Kräftigliken wârd besäten. / De kaiser gâr formäten / For Legtenbärge sulven lag. / Syn grote kraft öme dat jag, / Dat nigt fel sunder grote arbeid. / Er dän he fan dâr sheid, / Gewan se alle dri / De forste. Nu wanet aver by / Henrike grôt ungefal; / Dog behêld he den wâl / In Doringen kräftigliken. Wolde ome aver God swiken, / Also was et allent alse ein gras. / Wi hoges sinnes syn härte was, / Dit moste he allent liden. / De kaiser wolde des nigt formiden, / He en bräke se an de grund / Alle dre, unde dat dâr uppe stund. / De kaiser to der sulven tyd / Buwede weder, also men gyt, / Hârtesborg de fästen / Uppe deme Hârte tegen dat westen. / Fan dâr fôr he mid aller share, / (Wo kräftig dat se ware, / Des kan ek nigt al geräken,) / To Lübeke began he to trekken

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Fôr de stad, de he gewan. / Forbat kârde he do dan, / Also mek de wârheid lârde, / Dorg hertogen Bernharde,/ De ôk êr is genand, / Dën he hadde an Sassenland / Dat hertogdôm gelägen / An der fasten, des geplägen / Hadde hertoge Henrik. / Des makede he nu on gewäldig. / Dat was ein forborgen ordeil / Goddes, unde des forsten unheil, / Dat sek do to breiden êrst began. / Fan Maideborg bishop Wigman / Mid kräften aver sek des format, / Dat he Haldesleve besat / Dârna in der fasten, / Unde begunde se överlasten. / Mid watere he se dränkede / An alleuthalven unde enkede. / He gewan se, hôrde ek sagen, / Fôr deme nägesten pingestdage. / Dârna an korter tyd, / As mek de skrivt wârheid gyt, / An jamerliken maren / Dat God nigt wolde sparen: / He ertogede härteleid / Unde sinen torn der kristenheid, / Dat he des wolde gunnen / Deme düvele, dat gewunnen / Jerusalem de herlike stad, / Fan dër so fele gesproken hat

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Der profeten maistershap, / Unde dat overhilge grav, / Dâr he sulven inne lag, / Unde des dârná de ängel plag, / Unde fil des heren landes me, / Des de kristen plagen e, / Dat gewan de wäldige man / Salatin de soldân / Fan Damaske, de dâr segehaft / Wârd mid fil groter heres-kraft. / Dër, de des kruzes plagen, Aldâr worden ôk erslagen / Wol twehunderd dusend helde bald, / De or sele geven an Goddes gewald, / Fan allen ôrden der gedosten, / De dat hemmelrike kosten / Mid örem blode. U'tgesunderd / Dusend jâr unde hunderd / Seven un agtentig, also ek hôrde, / Gesha et na Kristes gebôrde / An sunte Barnebas dage, / Dat de jamerlike klage / So overlude erskal / An der kristenheid overal, / Also sik fan regte getam, / Dat Saladin, de leide man, / In den heren tempel düre / Mid so groter ungestüre / Sinen rossen to einem stalle! / We deme overgroten falle, / Dat et jü also ward gewand, / Dat fan der Sarrezinen hand

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Wârd gesalved unde beflekked / Dat grav, darinne gestrekked / Ward Jesu Kristi de here lyv, / Dën gebâr, de nü wârd mannes wyv, / Maria, sunder mannes samen, / Mid mägedliken shamen, / Sunder aller pine we, / Des gelyk nü en wârd e, / Edder en shût nummerme.

Kap. XXXVII.
Urbanus papa III. Fredericus imp. I.

Also et godde wolde hagen, / Nu hadde sek de tyd gedragen / Up der feide sonendag, / Dër tein jâr de kaiser plag / Mid sinem mage so hätelike / Deme wêrden hertogen Henrike, / De sek for Mela hadde erhaven, / Dorg dat he fan ome dorste draven / Sunder orlov mid unminne. / Dat was nu an deme beginne, / Dat de forste to hulden kwam: / Des he kleinen fromen nam / Na der jamerliken klage, / Dorg dat de grote plage / In deme hilgen lande geshag. / In deme êrsten härveste dârnág / Fan Maideborg bishop Wigman, / Dën ek ôk êr genomed han,

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Mid geleide unde mid orlove / Bragte he hen to hove / Henrike to des rikes hulden, / De he hoge moste forshulden / An sinem lene unde an sinem ärve, / Er dän he se erwärve. / Sholde et hävven gewäsen, / He mogte syn bät genäsen, / Hädde he fore geweten, / Wo shire skolde ersliten / De kaiser unde alle syn magt. / Al folk ding wârd dog nu erdagt! / Do de fôr den kaiser kwam, / Unde he one to sinen gnaden nam, / He moste loven, dat syn tunge / Nummermêr dede forderunge / An lein unde an eigen algelyk, / Wän Lüneborg unde Brunswyk, / Unde dat ome dârto besheiden wârd. / We! we! der rüweliken fârd, / Dat he dër nigt formiden wolde! / De kaiser ome teig, he skolde / U't deme lande syn dre jâr. / De kaiser lovede ôk forwâr / Öme unde den sinen wedder / Ganssen frede dârna sedder. / To deme êrsten ôsterdage / For he, hôrde ek sagen, / An den koning fan Engeland, / Des süster Megthild was genand, / De öme to wive was gegeven. Se hadde ôk, finde ek beskreven,

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Togendlike gewunnen shone / To der werlde fêr sone. / Hertoge Henrik heit de êrste, / De ander Otte unde de hêrste, / De plag des rikes kronen sind. / Den dridden men genomed find / Willehelm, Luther den fêrden. / Megthilde de wêrden / Leit he an Sassen hinder sik / An siner stad to Brunswyk. / Uns saget ôk de mare, / Se storve binnen dëme jare, / Do men räkende fan Kristi gebôrd gâr / Dusend unde hunderd jâr / Agt unde agtentig an der tal. / Or sele mid gode wäsen skal. / Or grav mid groten eren, / Also et wol tämede der heren, / Wârd gedân an dat gebuwe, / Dat over drittig jaren nuwe / Makede or here Henrik / In der borg to Brunswyk / Fil shone unde herlik.



Quelle:
K. F. A. Scheller: "De Kronika fan Sassen in Rimen fan Wedekind went up Albregt fan Brunswyk 1279"
Hergestellt aus der Wolfenbüttelschen Handschrift (N. 81. 14. Mscr. Aug. Fol)
Reimchronik des Sassisch-Brunswykischen Fürstenhauses
Seiten 70 bis 118
Brunswyk, 1826
Drükked im Förstlichen Weisenhuse
In Bekostinge H. Voglers to Halverstad

Hinweis:
Die vollständige Schrift ist in der Bayerischen Staatsbibliothek auch digital unter folgendem LINK verfügbar:
http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10113141_00005.html


Mit Hochachtung spricht Scheller im Vorwort auf Seite IX über den unbekannten Verfasser der Chronik:

"Ich hoffe nun, durch die Berichtigung des Textes, wodurch übrigens kein Wort geändert ist, diese Chronik nicht nur verständlicht, sondern einzelne Geschichtserzählungen, wovon manche einen bedeutenden geschichtlichen und einen grossen poetischen Werth haben, klärer gemacht zu haben. Überhaupt leuchtet die strengste Wahrheitsliebe aus jeder Zeile der Chronik hervor, indem der Verfasser bei dem, was er nicht genau weiss, auch jedes Mal seine Unkunde und Zweifel gesteht,..."

Schellers Verdienst besteht darin, diese handschriftliche Chronik in seiner Veröffentlichung ohne inhaltliche Änderungen in einer verständlichen sassischen Sprache einem großen Publikum zugänglich gemacht zu haben, das die Lebendigkeit und Zeitnähe der bis 1279 geschilderten Ereignisse mit Sicherheit schätzt. In diese Zeit fallen u. a. die Regierungszeit des deutschen Kaisers Lothar III. und insbesondere auch die seines Enkels, des Herzogs Heinrich des Löwen.

Zur Verbesserung der Verständlichkeit der Chronik hat Scheller ihr auf den Seiten 305 bis 336 noch eine Erklärung von ungewöhnlichen sassischen Worten beigefügt.