Zuckerfabrik Königslutter

Anbau und Verarbeitung der Zuckerrübe müssen sich ergänzen.

Am 16.11.1849 wandten sich die beiden Kauflaute August Rühland und Hermann Jürgens aus Königslutter an die Domänenkammer in Braunschweig und beantragten, gemeinsam mit Zuckerrübenanbauern eine Rübenzuckerfabrik errichten zu dürfen. Die Böden in den umliegenden Dörfern begünstigten den Rübenanbau, Torfstich bei Lauingen und Braunkohle aus dem Helmstedter und Schöninger Kohleabbaugebiet waren Energielieferanten, dazu gab es reichlich Kalkstein aus dem Elm und Wasser der Lutter für den Verarbeitungsprozess.

Die erste Kampagne lief 1850. Die Anlieferung der Rüben erfolgte von Ochsengespannen. In den ersten 20 Jahren dauerten die Zuckerkampagnen nicht selten bis Mitte März, wodurch sich die Bestellung der Äcker verzögern konnte. Die erste Rübenhackmaschine wurde 1856 gekauft. Die Einführung von 7 vierspännigen Wanzlebener Pflügen erfolgte 1865. Die Rübenkerne wurden von 1858 an mit Dippelmaschinen gesät.

1856 wurde eine weitere Aktien-Zuckerfabrik an der heutigen Bahnhofsstraße in Königslutter gebaut. Heute ist in dem Restgebäude der Minimal-Markt untergebracht.

Lauingen stellte 9 Aktionäre, die sich verpflichteten, je Aktie 5 Morgen Zuckerrüben anzubauen. 1929 wurden die beiden Zuckerfabriken zusammengelegt. In den Aufsichtsrat wurde Landwirt Beckmann gewählt.

Der II.Weltkrieg unterbrach den Ausbau der Fabrik. Trotz des Mangels an Arbeitskräften und Material konnten während des Krieges volle Rübenkampagen durchgeführt werden. Am 11.Januar 1944 traf das Unternehmen ein schwerer Schlag, bei einem Luftangriff fielen 30-40 Bomben auf das Fabrikgelände.

In der Nachkriegszeit herrschte großer Materialmangel.

Von 1951-56 war Hermann Heuer Vorsitzender des Aufsichtsrates. Eng verbunden ist auch der Name Udo von Stutterheim mit der Zuckerfabrik, er war Mitglied des Hauptausschusses.

Mitte der 90er Jahre wurden in der Fabrik die Anzahl der Zeitarbeitskräfte reduziert, dadurch fiel auch für einige Lauinger eine Erwerbsquelle weg. 1998 lief in Königslutter die letzte Kampagne.

Friedrich Knust war eines der letzten Mitglieder im Aufsichtsrat der Zuckerfabrik Königslutter.


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Zuckerrübenlademaus


Für die Lauinger Arbeitnehmer und Bauern änderte sich damit viel. Nicht nur der Weg zu einem neuen Arbeitsplatz wurde deutlich länger, auch die Lieferung der Rüben mußte geändert werden. Waren es die Bauern bis dato gewohnt mit eigenen Fahrzeugen die Rüben direkt zur Fabrik zu fahren, ging dies vom Anfahrtsweg nicht mehr. Die 70 km bis zur Zuckerfabrik waren nicht nur zu weit, in Wanzleben konnten nur´noch LKW’s abgefertigt werden. Für die Rübenverladung mußte eine Rübenmaus angeschafft werden. Per Telefon werden die Bauern informiert, wann die Abholung erfolgt.


 

Veröffentlicht in: Chronik des Dorfes Lauingen  854 - 2004   Seite 203-205

Heimat- und Kulturverein Wi von de Zipperie e.V.

Herstellung und Verlag: Meiling Druck, Haldensleben

 

 



Die Spargelzeit

Bereits vor 4000 Jahren schätzten neben Chinesen und Römern auch Babylonier, Griechen und Perser "Asparagus officinalis". Bei den Römern war Spargel besonders beliebt. Spargel wurde um die Mitte des 15. Jahrhunderts als Feingemüse entdeckt, als in den Gärten der Klöster und Fürstenhöfe feinere Gemüse angebaut wurden und man begann, sich von der recht einseitigen Kost zu befreien. Im ausgehenden Mittelalter (16. Jh.) wurde Spargel beinahe überall in Europa angebaut; in Frankreich und Italien genauso wie in England, Osteuropa und Deutschland. Die deutschen Anbaugebiete waren damals vor allem die Braunschweiger Gegend, der badische Raum, die Umgebung von Berlin, Hamburg und Riga.

1804 kam der Franzose Apert zum ersten Mal auf die Idee, den Spargel zu konservieren. 1840 entstanden dann die ersten deutschen Betriebe, die das Gemüse in Dosen haltbar machten. 1861 schließlich ermutigte der Braunschweiger Konservenfabrikant Gustav Grahe die Gärtner und Landwirte zur "feldmäßigen Anlage von Spargel" und verpflichtete sich zur Abnahme ihrer Ernte, was einen enormen Aufschwung des Spargelanbaues in dieser Region zur Folge hatte. Betrug 1874 die Braunschweigische Anbaufläche noch 125 ha, so war sie 1913 auf 3500 ha gestiegen. 1885 gründeten die Braunschweiger Spargelanbauer erstmals eine "Spargel AG", um die Produkte der Mitglieder bestmöglich zu verwerten. 50 Prozent der gesamten damaligen Anbaufläche gehörte den Mitgliedern der Spargel AG. Die Erzeuger-Organisation sah zu jener Zeit jedoch die Belieferung von Konservenfabriken als vordringliches Ziel an. An diese Zeit erinnern noch die Gebäude der ehemaligen Konservenfabrik in der Lindenstraße, die bis Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts betrieben wurde. Einige Frauen aus Lauingen waren dort beschäftigt und haben so manches Kilo Spargel geschält.

 

Der Spargelanbau in Braunschweig begann im größeren Umfange um 1850, als es gelang, das Gemüse in Dosen zu konservieren. 1900 wurden zwei Konservenfabriken in Königslutter gebaut. Im Jahre 1913 gab es im damaligen Herzogtum Braunschweig 55 Konservenfabriken mit 5387 Arbeitern. Das Braunschweiger Land erwuchs zu einem der Hauptanbaugebiete für Spargel im damaligen Deutschen Reich. Seit damals ist der Braunschweiger Spargel ein Inbegriff für Qualität.



Veröffentlicht in: Chronik des Dorfes Lauingen  854 - 2004   Seite 201-202

Heimat- und Kulturverein Wi von de Zipperie e.V.

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Spargelernte bei Erich Bese 1935
Spargelernte bei Erich Bese 1935

Die Roto-Werke

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Wie war es damals - 1921?
Eine Handvoll Männer zog im Februar 1921 bei strahlendem Sonrıenschein in ein leeres Haus an der Fallersleber  Straße ein, kaum Fabrik zu nennen, weit entfernt vom wohlversehenen Haus unserer Tage: die Roto- und Debego-Werke waren geboren.

Eins brachten die Männer aus Goslar schon mit: den Roto-Vervielfältiger. Er war gerade neun Jahre alt und hatte Krieg und Wirren danach gut überstanden. Die Fertigung von Vervielfältigern war "Gegenstand des Unternehmens".

Und ist es bis auf den heutigen Tag geblieben!  Freilich hat sich im Laufe der 40 Jahre manches gewandelt. Debego-Typendrucker fielen der Zeit zum Opfer. Bis zur höchsten Vollendung wurde der Roto-Schablonendrucker entwickelt. Der Cento-Umdrucker und die Bürodruckmaschine Printo kamen dazu. Der Firmenname wurde geändert in Roto-Werke AG.

Wenige Männer damals, mehr als 500 Mitarbeiter heute. Ein bißchen argwöhnisch beäugt beim Einzug, heute anerkannt als bedeutender Faktor im Wirtschaftsleben und als "tatkräftiger" Steuerzahler. Es ist schon gut, daß wir sie hier haben in Königslutter.

die Roto-Werke.

 

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Veröffentlicht im Stadtbüttel Königslutter 03/1962








Einachser-Wettpflügen

Einachser-Wettpflügen in Bornum - Foto 26.08.2001
Einachser-Wettpflügen in Bornum


Zwölf Teilnehmer lieferten sich und den Zuschauern in Bornum beim Einachser-Wettpflügen einen spannenden Tag, bei optimalen Wetterbedingungen. Eingeladen hatte die ,,Pfluggesellschaft Bornum" mit der 18. Austragung des Wettkampfes um den Wanderpokal. Landwirtschaftsmeister Bruno Meier resümiert: ,,Die überwiegende Anzahl der Wettstreiter ist jedes Mal dabei und so erklärt sich das hohe Niveau der Leistungen durch Übung." Beste Voraussetzungen lieferte das abgeerntete Weizenfeld mit einer Güte der Ackerkrume von 65 Bodenpunkten durch mittlere Feuchtigkeit. Nach dem vorgegebenen Bewertungsbogen mit den zwölf Kriterien hatten die Jurymitglieder Wolfgang Dieckmann, Detlef Heine und Marc Weigel-Grabenhorst Punkte zu vergeben. Die Furchen mussten gerade und ausgeräumt sein. Unter anderem wurden auch eine satter Furchenschluss und die ordentliche Unterbringung des Bewuchses verlangt. Von 120 möglichen sicherte sich Altmeister Hans Georg Oeft aus Königslutter mit 90 Punkten die Siegerposition — und das zum dritten Mal. Die Bornumer Rainer Claus (85 Punkte) und Torben Warmbold (84 Punkte) folgten in der Rangliste. Die Spaßveranstaltung lockte wieder viele Zuschauer an. ,,Solche Termine vor Ort tragen auch dazu bei, für die Bürger den ländlichen Raum darzustellen", kommentierte Kreislandwirt Gerhard Rott.               Foto: privat


Veröffentlicht in:
Helmstedter Sonntag Nr. 42 vom 21.10.2012 Seite 20



Die Eisenbahnlinien

Im Jahre 1843 wurde die erste Straße in südlicher Richtung über den Elm nach Schöppenstedt gebaut. Die Anregung dafür gab der Helmstedter Landrat von Geyso in einem Schreiben an die Stadt Königslutter vom 12.3.1842. Er wies darin auf die geplante Eröffnung der Eisenbahnlinie Braunschweig – Schöppenstedt – Magdeburg hin. Durch den Bau einer Straße könnten Königslutter und die Dörfer an diese wichtige Verkehrsverbindung angeschlossen werden.

Viele Einwohner aus Königslutter und Umgebung machten sich auf den beschwerlichen Weg über den Elm, um von Schöppenstedt aus über Jerxheim weiterzureisen. Am 16.September 1860 fuhr sogar ein Extrazug von Braunschweig über Wolfenbüttel, Schöppenstedt und Jerxheim nach Berlin. Dies war wesentlich bequemer als mit der Postkutsche über mehrere Tage von Posthof zu Posthof zu reisen. Die Reisezeit mit der Eisenbahn betrug nur 7 ½ Stunden.

Eine größere Erleichterung brachte die neue Strecke über Königslutter. Die Teilstrecke Braunschweig – Königslutter wurde am 1.7.1872 und Königslutter – Helmstedt am 15.9. des gleichen Jahres eröffnet. Damit entfiel der Nachteil für die Stadt Königslutter und die umliegenden Dörfer, nicht von dem modernen Verkehrsmittel Eisenbahn berührt zu werden.

Die Genehmigung für den Bau und Betrieb wurde erteilt durch die Braunschweiger Gesetze vom 22.April 1867 an die Braunschweigischen Stadtseisenbahnen. Diese gingen per Kaufvertrag in die „Braunschweigische Eisenbahngesellschaft“ über.

 

Der Staat Preußen erwarb die Eisenbahnen am 1.Januar 1884 durch Gesetz und Staatsvertrag zwischen dem preußischen Staat und Herzogtum Braunschweig.

 

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Als im Jahre 1891 in Beienrode die ersten Bohrungen nach vermuteten Salzlagern durchgeführt wurden, stellte sich recht schnell die Frage des Abtransports. Die 1894 gegründete Firma Gesellschaft Beienrode, die im Amte Königslutter die Aufgabe hatte Kalisalz abzubauen, beantragte am 11.März 1898 beim Königlichen Oberbergamt zu Klausthal sowie beim Herzöglichen Braunschweigischen Eisenbahn – Commissariat und der Königlichen Eisenbahn – Direktion zu Magdeburg den Bau einer normalspurigen Privatanschlussbahn.

Der Anschluss erfolgte für die 6,9km lange Strecke unweit der alten Lauinger Sandkuhle.

Reste des Bahndammes sind noch heute zu sehen. Ab dem Jahr 1903 wurden dann auch Personenwagen eingesetzt, um einen Teil der 500 Beschäftigten des Kaliwerkes zu befördern. Laut Fahrordnung durften nur Beschäftigte des Kaliwerkes, deren Angehörige und Besucher des Werkes die Bahn benutzen. In der Praxis wurden die Vorschriften nicht sehr streng gehandhabt, sodass auch die Einwohner der Dörfer die Bahn nutzen konnten. In der Mittagszeit wurde die Bahn meist von den Frauen genutzt, die ihren Männern das Essen brachten. Im Jahr 1923 hatte das Kaliwerk eine Personalstärke von 845 Beschäftigten. Durch den starken Rückgang der Förderung, bedingt durch die Neuaufteilung des Kaliweltmarkts, folgten erste Entlassungen.

 


Am 26.November 1926 wurde die Förderung ganz eingestellt. Bemühungen der Stadt und der umliegenden Dörfer, die Bahnstrecke durch die Reichsbahn weiterzuführen, blieben erfolglos. Letzte Akten, die den Bestand der Bahn bestätigen, stammen aus den Jahren 1935 und 1936. Heute ist nur noch hinter dem Prellbock am alten Fußweg parallel zur Bahn ein Teil des Schotterbettes erkennbar. Ein Teil des alten Bahndamms ist bis zum Rieseberger Weg noch erhalten.

 

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Veröffentlicht in: Chronik des Dorfes Lauingen  854 - 2004   Seite 96-99

Heimat- und Kulturverein Wi von de Zipperie e.V.

Herstellung und Verlag: Meiling Druck, Haldensleben

 

Weitere Informationen zur regionalen Eisenbahngeschichte liegen bei der Arbeitsgemeinschaft Eisenbahn Königslutter e.V. vor, deren Hauptaugenmerk hierbei die ehemalige "Kalibahn" von Königslutter nach Beienrode ist.

LINK:

http://www.modellbahn-koenigslutter.de/

 

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Arbeiten an der Eisenbahnstrecke

 

 

 

"Arge Eisenbahn" wird zehn Jahre alt

Königslutter.
Für Sonntag, 9. August, ab 11 Uhr, lädt die „Arbeitsgemeinschaft Eisenbahn” zum Sommerfest auf der Vereinsanlage im Cafe-Restaurant Margarete an der Helmstedter Straße 20 ein. An diesem Tag soll gleichzeitig das zehnjährige Bestehen gefeiert werden.
1999 war die Arge von einigen „Eisenbahnverrückten” gegründet worden. Derzeit hat sie 15 Mitglieder, die sich in der Hauptsache mit der Spur Ilm (LGB) beschäftigen und hiermit eine LGB-Modulanlage in der Größe 15 mal drei Meter betreiben. „ln dieser Spurweite gehört die Arge mittlerweile zu den deutschen Topvereinen und war mit ihrer Messeanlage mit Harzer Schmalspurbahn und dem Brocken als Mittelpunkt bisher auf fast allen führenden Modellbahnmessen vertreten“, erläuterte Arge-Vorsitzender Hans-Georg Saffert.
lm Jahr 2003 begann im Garten des Café-Restaurants Margarete der Aufbau einer Gartenanlage in der Spur LGB. Diese Anlage bereitet nicht nur den Café-Gästen viel Freude, sie wurde immer mehr zum Vereinsmittelpunkt und Treffpunkt der Mit-glieder. Bei den Wirtsleuten Heinz und Heidi Stute, auch Vereinsmitglieder, finden an jedem ersten Montag im Monat die Vereinsabende statt.
Neben einem interessanten Fahrbetrieb auf der LGB-Anlage gibt es beim Sommerfest einen „Trödelmarkt unter Bäumen” sowie Musik und Unterhaltung, für Kinder einen „LGB-Kinderspieltisch” und einige Überraschungen. Natürlich können sich die Besucher auch auf den leckeren hausgebackenen Kuchen der Stutes freuen.
Pünktlich zum Zehnjährigen ist die Arge auch im lnternet unter www.modellbahn-koenigslutter.de erlebbar.   bs

Die „Sommerfest-Vereinsanlage” im „Vereinsheim” Haus Margarete geizt nicht mit interessanten Details. Sie ist ein echter „Hingucker”. Neben zahlreichen Messen ist die Arge regelmäßiger „Beschicker” der lutterschen Feste.  Foto: Bernd Schunke


Veröffentlicht in:
Der Stadtbüttel. Mitteilungsblatt der Stadt Königslutter. August 2009. S. 35




Zu Gast beim "Flughafen Königslutter"

Ferienspaß - Kinder lernen fliegen:
Zu Gast beim „Flughafen Königslutter"

Königslutter.
Am heutigen Sonnabend werden die Kinder im Rahmen des Ferienprogramms der Stadtjugendpflege die Segelflieger in Helmstedt auf der „Roten Wiese” besuchen und mit ihnen möglicherweise in die Lüfte abheben. Zunächst jedoch übten sie dies erst einmal am „Flughafen Königslutter”.
Das Gelände des Flugmodellclubs zwischen Schoderstedt und Beienrode war zum wiederholten Mal Anlaufstation beim „Ferienspaß”. Der neue Vereinsvorsitzende Volker Möll nahm die Kinder und Jugendlichen mit seinem engagierten Team sofort unter seine Fittiche und machte sie mit dem „anspruchsvollen Hobby” vertraut.
Unter Anleitung, wie vorgeschrieben mit Sonnenbrille und Schirmmütze, hatten die Kinder die Möglichkeit, selbst einmal eines der Modelle in die Luft zu bringen und fernzusteuern. Bedauerlicherweise machte ein heftiger Regenguss diesem Vergnügen schnell ein Ende. Die Stimmung blieb jedoch gut, denn der „theoretische Unterricht” und das Gesellige waren dadurch intensiver. Der Verein ist mit rund 70 Mitgliedern gut aufgestellt. Besonders erfreulich ist, dass davon zehn zum Nachwuchsbereich zu zählen sind.
Mit der Umwelt stehen die Mitglieder übrigens durchaus auf Du und Du. Der Verein hat ein unabhängiges Gutachten in Auftrag gegeben, das die Verträglichkeit mit der Umwelt untersuchen soll. bs

Mit der Fernsteuerung umzugehen und ein Gefühl für das Flugverhalten der Modelle zu entwickeln, lernten die Kids recht schnell. Kritischer aber auch wohlwollender Beobachter im Hintergrund: Flugmodellclub-Vorsitzender Volker Möll.
Foto: Bernd Schunke


Veröffentlicht in:
Der Stadtbüttel. Mitteilungsblatt der Stadt Königslutter. August 2009 S. 35